Besuch in Buchenwald

Hilchenbach..  Nach Weimar und ins ehemalige KZ Buchenwald ist die Gruppe „Schule ohne Rassismus“ der Carl-Kraemer-Realschule mit ihren Lehrern Soufien Nafati, Isabel Quiter und stellvertretendem Bürgermeister Klaus Stötzel gefahren. Erschütternd war es für die Jugendlichen, das Krematorium zu sehen, die Erschießungsanlage und den Strafpfahl. Mit einem Eintrag ins Kondolenzbuch im Gedenken an die Grausamkeit, die unzählige Opfer erlebt haben, verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler.

Die Idee für diese Kursfahrt entsprang den Vorbereitungen für einen Beitrag der Schule zur Gedenkstunde an die Befreiung des KZ Auschwitz auf dem Hilchenbacher Marktplatz am 27. Januar. Bei dieser Gelegenheit hatte Klaus Stötzel über das KZ Buchenwald berichtet. Die Schüler übernahmen daraufhin eigenständig die Recherche, suchten nach Unterkünften und Transportmöglichkeiten und sammelten Spenden von der SPD, der evangelischen Kirchengemeinde und einigen Firmen. Weil einige Neuntklässler sich gerade im Deutschunterricht mit Goethe beschäftigten, entstand die Idee, in Weimar das Wohnhaus Goethes zu besichtigen.