Auszeichnung für Siegens neue Ufer

Siegens neue Ufer machen auch nachts etwas her.
Siegens neue Ufer machen auch nachts etwas her.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Siegens neue Ufer haben den Martin-Leicht-Preis für Stadt- und Regionalentwicklung gewonnen. Die Jury lobte das Vorhaben in vielerei Hinsicht.

Siegen/Altena..  Stadtbaurat Michael Stojan nahm die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung am Dienstagabend beim Westfalensprung 2015 in Altena entgegen. Die Stiftung Westfalen-Initiative hatte den Preis zum fünften Mal ausgeschrieben.

Fast zwei Dutzend Anwärter

Das Regionale-Projekt „Siegen – Zu neuen Ufern“ weise „mit mutiger und weitsichtiger Stadtreparatur neue Wege und Perspektiven für eine innovative Stadtentwicklung“, heißt es in der Begründung. Die Strategie sei langfristig ausgelegt, verbinde die wissenschaftlichen und kulturellen Potenziale der Stadt und gebe ihr „ein lebenswertes, offenes und freundliches Gesicht“.

Besonders würdigt die Jury die Verfahrens- und Planungskultur, die durch das Zusammenwirken vieler Beteiligter „einen zukunftsgerichteten Entwicklungsimpuls für die Stadt und die Region gesetzt habe“. Damit werde „belegt, dass Stadtentwicklung höchster Qualität bei entsprechendem Gestaltungswillen auch unter fiskalisch schwierigen Rahmenbedingungen möglich ist und einen positiven Imagewandel bewirken kann“.

Insgesamt waren fast zwei Dutzend Bewerbungen bei der Westfalen-Initiative eingegangen. Sieben nahm die Jury in die engere Wahl. Die Stiftung wurde mit dem Vermögen des 1998 gestorbenen Unternehmers Martin Leicht gegründet, um „das Subsidiaritätsprinzip und die Entwicklung Westfalens in Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung“ zu fördern, wie es seitens der Initiative heißt.

Mit je 2500 Euro dotierte zweite Preise gingen an das Gemeinschaftsprojekt STmobil von Kreis Steinfurt und Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) sowie an die gemeinnützige Gesellschaft „Wege durch das Land“ aus Detmold für das gleichnamige Literatur- und Musikfest.