Auszeichnung für Rudersdorfer Familienzentrum St. Laurentius

Kita-Leiterin Petra Noppe hält die Auszeichnung des Verbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) in den Händen.
Kita-Leiterin Petra Noppe hält die Auszeichnung des Verbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) in den Händen.
Foto: KITS
Was wir bereits wissen
  • Qualitätsbrief des Verbands Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder berücksichtigt sechs Bereiche
  • 8000 Einrichtungen sind dem KTK-Bundesverband angegliedert
  • Übergabe des Zertifikats im Rahmen einer Feierstunde

Rudersdorf/Wenden.. In wirtschaftlichen Betrieben ist das Qualitätsmanagement schon lange Routine geworden. Doch auch immer mehr soziale Einrichtungen stellen sich aufwendigen Qualifizierungsprozessen, um mit einem Zertifikat ihre gute Arbeit unter Beweis stellen zu können. Fünf Einrichtungen, die in der Trägerschaft der Katholischen Kindertageseinrichtungen Siegerland-Südsauerland (KITS) stehen, wurden nun im Rahmen einer Feierstunde verschiedene Auszeichnungen des Verbands Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) überreicht.

8000 Einrichtungen in Deutschland

Eine besondere Auszeichnung ging dabei auch an das Familienzentrum St. Laurentius Rudersdorf. Das wurde mit einem Qualitätsbrief ausgezeichnet, der sechs ausgewählte Bereiche berücksichtigt.

Hans-Gerd Mummel, Geschäftsführer der KITS, betont, dass die systematische Qualitätsentwicklung eines der zentralen Ziele der KITS sei und freute sich, dass die ersten fünf Einrichtungen diese wichtigen Auszeichnungen erhalten haben. „Wir können stolz sein, dieses Ziel erreicht zu haben. Es sind noch nicht viele katholische Einrichtungen so weit wie wir“, so Mummel.

Genau sind es rund 8000 Einrichtungen, die dem KTK-Bundesverband angegliedert sind und dessen Rahmenhandbuch für den Qualifizierungsprozess erhalten haben. Das Familienzentrum Rudersdorf ist eine von deutschlandweit erst fünf Einrichtungen, die den Qualitätsbrief erhalten haben, wie Magdalena Wilmanns vom Bundesverband darstellt. „In diesen Jahren haben die Mitarbeiter unglaublich viel geleistet“, betont Wilmanns.

Für Pfarrer Friedhelm Rüsche als Vorsitzender des Verwaltungsrats der KITS hat dieser Qualifizierungsprozess einen großen Sinn, da er alle Bereiche abdecken würde, auf die es in einem Kindergarten ankommt. Mit der Zertifizierung würden sich nun alle Einrichtungen auf den Weg der kontinuierlichen Verbesserung begeben. „Ab nun wollen wir unsere Ziele darauf überprüfen, ob wir sie erreicht haben und auch, ob sie noch richtig sind.“

Nur ein Zwischenstopp

Anita ter Veen-Buß war als Vertreterin von „Zertsozial“ zur Feierstunde gekommen. Das Zertifizierungs- und Prüfungsinstitut für Soziales, Gesundheit, Bildung und Sport war bei der Zertifizierung beteiligt. Sie appellierte an die Mitarbeiter der Einrichtungen, die erworbenen Standards zu behalten und stetig weiterzuentwickeln.

Veronika Schneider vom Diözesan-Caritasverband, der die Einrichtungen im Qualifizierungsprozess unterstützt hat, lobte den hohen persönlichen Einsatz und die viele Arbeit, die alle Beteiligten geleistet hätten. Sie wies darauf hin, dass es sich bei den Auszeichnungen nur um einen Zwischenstopp handeln würde. „Denn Qualität muss leben, wachsen und sich verändern.“ Im Mittelpunkt der Qualitätsentwicklung müsse immer das Kind mit seiner Persönlichkeit stehen.

Manuela Reuter, Leiterin der Kita in Bamenohl, hatte für ihre Kolleginnen noch eine besondere Überraschung: Jede Einrichtung bekam eine in den Leitfarben der KITS gestaltete lilafarbene Holzplatte mit vier leuchtend gelben Sternen überreicht. Die begrüßen die Besucher der Kita in Bamenohl schon seit einigen Wochen und werden nun auch einen Ehrenplatz in den anderen Einrichtungen finden.

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