Alt werden und lange fit bleiben
17.06.2012 | 17:26 Uhr 2012-06-17T17:26:00+0200
Freudenberg. Alt werden und möglichst lange fit und mobil bleiben ist der Wunsch eines jeden in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Doch dieser Wunsch kann sich schnell ändern, wenn ein unerwartetes Ereignis wie ein Schlaganfall oder der Beginn einer schleichenden Demenz das Leben aus den Fugen geraten lässt.
Dann sind nicht nur die Patienten, sondern auch Angehörige oftmals überfordert. Doch es gibt Hilfe: Immer mehr Institutionen, Organisationen, Verbände und Unternehmen bieten inzwischen nicht nur Informationen an, sondern sind mit Rat und Tat zur Stelle. Am Samstag gab es im Freudenberger Rathaus den dritten Seniorentag. Wie in den Jahren zuvor war das Interesse an dieser Veranstaltung sehr groß.
Viele sind auf sich allein angewiesen
Die Besucher bekamen Hilfe und Orientierung an den Ständen des Blauen Kreuz, DRK Freudenberg, der Diakoniestation Freudenberg, der Senioren-Service-Stelle der Stadt Freudenberg, des Kreises Siegen-Wittgenstein und des städtischen Seniorenbeirats.
„Viele Menschen sind auf sich allein angewiesen“ weiß Claudia Hombach. Die Jungunternehmerin bietet all diesen nicht mehr so mobilen Mitbürgern seit kurzem Lösungen für Sonntage und den Alltag wie Kurierfahrten, Botengänge und Erledigungen an. Fachvorträge zu den Themen Arthrose (KonzeptVital), Demenz (Atempause-Entlastungsdienst Freudenberg) oder Leben ohne Barrieren (Alter Aktiv Siegen-Wittgenstein) fanden das Interesse der Seniorinnen und Senioren.
Bürgermeister Eckhard Günther bedankte sich bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Eingeschlossen in den Dank waren neben seinen Mitarbeitern Heike Weigel und Bernd Meichelböck die Volksliedergruppe der AWO und die Seniorengymnastikgruppe des TV Büschergrund.
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