AiF wählt Gräbener zum Präsidenten
20.06.2007 | 09:34 Uhr 2007-06-20T09:34:17+0200Personalie Werthenbach. (wp) Die 103 Forschungsvereinigungen der AiF wählten den Unternehmer Dr. Thomas Gräbener aus Werthenbach zu ihrem künftigen ehrenamtlichen Spitzenvertreter. Der designierte elfte Präsident der AiF ist für drei Jahre gewählt und w
Dr.-Ing. Thomas Gräbener, Jahrgang 1953, ist Geschäftsführer der Gräbener Pressensysteme GmbH & Co. KG. Das Unternehmen wurde 1922 von seinem Großvater Theodor Gräbener gegründet und stellt heute mechanische Kniehebelpressen für die metallverarbeitende Industrie her. 138 Mitarbeiter erzielen einen Jahresumsatz von rund 31 Mio. Euro.
Auf den Hochleistungspressen des Unternehmens werden weltweit Münzen und Medaillen hergestellt, wie beispielsweise auch die Siegermedaillen und Erinnerungsmünzen für Olympische Spiele und Fußballweltmeisterschaften. Weitere Pressen finden Abnehmer in der Automobilzulieferindustrie und bei den Herstellern von Flachheizkörpern. Seit 1989 ist das Unternehmen Mitglied der Schuler-Gruppe. Dr. Gräbener studierte Maschinenbau an den Universitäten Karlsruhe und Stuttgart sowie Unternehmensführung am INSEAD (Institut Européen d'Administration des Affaires) im französischen Fontainebleau. Er ist verheiratet und hat drei Töchter. Seit 1997 engagiert sich Dr. Gräbener im Präsidium der AiF, seit 2002 als ihr Vizepräsident. Eines seiner Hauptanliegen ist es, noch mehr mittelständische Unternehmen für die aktive Mitarbeit in der industriellen Gemeinschaftsforschung zu gewinnen: "Die Mitgliedsunternehmen einer Forschungsvereinigung haben die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Interessierten Forschungsthemen anzustoßen und nach deren Begutachtung und Bewilligung hautnah an deren Bearbeitung mitzuwirken und mit zu gestalten. Dieses weltweit einzigartige System der Forschungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen bietet den engagierten Nutzern einen frühen Zugang zu anwendungsorientierten Forschungsergebnissen, die dann rasch in Produkte, Verfahren, Dienstleistungen und Normen umgesetzt werden können." Einen unschätzbaren Vorteil hätten sie auch auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs.
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