Abschied von der Wilnsdorfer Caritaskonferenz

Foto: kath. Kirchengemeinde Wilnsdorf

Wilnsdorf..  Mit einer Laudatio auf die zuletzt elf Helferinnen hat Pfarrer Uwe Wiesner am Ende eines Hochamts die Caritas-Konferenz Wilnsdorf verabschiedet. Da in den letzten Jahren keine jüngeren Mitglieder gewonnen werden konnten, blieb nun der Schritt des Abschieds, 45 Jahre nach der Gründung.

Mit einem großen „Vergelt’s Gott“ bedankte sich Pfarrer Wiesner und überreichte jeder Caritas-Helferin ein Bronzekreuz mit einer Rosendarstellung und einen Blumenstrauß. Sie gestalteten monatliche Seniorennachmittage, Totengebete für Verstorbene und Kaffee am Beerdigungstag, Rosenkranzgebete, Kreuzweg- und Maiandachten, Nachmittage im Altenheim Höhwäldchen. Sie statteten Geburtstags- und Krankenbesuche ab, versorgten die Pfarrfeste mit Kuchenbüffets und organisierten Fahrten und Ausflüge. Das Frühstück nach der Osternacht, den adventlichen Frühschichten und für die Kommunionkinder am Tag nach Weißen Sonntag waren fester Bestandteil.

Die Caritas-Konferenz Wilnsdorf wurde am 1. Januar 1970 zur Amtszeit von Pfarrer Ernst Baumert gegründet. Hildegard Wagener war die erste Vorsitzende (1970-1979), gefolgt von Luzie Scheid (1980-1982), und Rosemarie Wagener (1983-2013). Jutta Spies (2013-2014) ermöglichte die vollen 45 Jahre.

Seniorennachmittage sind gesichert

Pfarrer Wiesner erinnerte an die Worte von Sören Kierkegaard: „Christus will keine Bewunderer, sondern Nachfolge“. Das habe die Wilnsdorfer Caritas in den 45 Jahren wirklich umgesetzt. Auch für die Wilnsdorfer Caritas-Konferenz wird es Nachfolge geben: Die einzelnen Aufgaben sollen von jeweils anderen Personen erfüllt werden. So sind auch die Seniorennachmittage in ihrem Fortbestand gesichert.