Abba-Fieber immer noch ansteckend
30.12.2007 | 20:01 Uhr 2007-12-30T20:01:22+0100Siegen. (MD) Das Abbafieber grasiert auch 25 Jahre nach Auflösung der schwedischen Popgruppe ungebrochen: Ihre Hits sind Kult und bei Groß und Klein beliebt wie eh und jeh.
Die Kinder des Musikchores der Gesamtschule Eiserfeld durften am Donnerstagabend in der Siegerlandhalle bei der musikalischen Biografie "Abbafever" als "guter" Chor mitsingen. Gemeinsam mit den Aktiven und den rund 800 Besuchern - die laut Moderator Matthias Sievert - den "schlechten" Chor bildeten, sangen sie "I have a Dream".
Die Akteure der Abba-Show legten sich mächtig ins Zeug und luden das Publikum in Plateauschuhen, Schlaghosen und Hotpants zum Mitsingen und Mitklatschen ein. Die vier Abba's, dies sind Jasmin Vandell - ihre Ähnlichkeit ihrer Stimme mit Agnetha war verblüffend -, Tom Luca an der Gitarre als Björn, Max Marcus Fritzsch (Benny) am Klavier und neu im Team sang Natalie Tineo den Part von Frida Lyngstad.
Waren ihre Bewegungen auf der Bühne im Gegensatz zu Jasmin Vandell doch etwas zurückhaltend und noch etwas unsicher, machte sie diesen Eindruck durch eine herrlich klingende Stimme mehr als wett. "Mamma mia", "Money, Money, Money", "Waterloo", "Dancing Queen", um nur einige der Welterfolge zu nennen, animierten zum Mittanzen im Discoschritt ein.
Doch bei den Meisten dürfte das Wiegen der Hüfte mittlerweile Probleme bereiten; dies überließen sie den Mitgliedern der Tanz- und Show-Company "Quest".
Mit fetzigen Arrangements unterstützten sie den Schlaghosen-Sound der 70er Jahre eindrucksvoll. Mit visuellen Einblendungen der vier ABBA-Originale und verschiedenen Liedtexten war es eine gelungene Veranstaltung. "Thank You For The Music" war das einhellige Urteil des Publikums.
Langanhaltender Beifall und geforderte Zugaben war der Dank an die Aktiven. "Die Lautstärke hätte etwas gedrosselt sein dürfen", meinte allerdings ein zufriedener Besucher auf dem Weg nach Hause.
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