2015 nach wie vor ziemlich trocken

Eichen. Immer noch weniger nass als normal gibt sich das Jahr 2015, wie es sich in den Ergebnissen der Niederschlagsmessungen darstellt, die die Familie Siebel in Stendenbach für den Deutschen Wetterdienst vornimmt. Von Januar bis April fielen 340,2 Millimeter Regen pro Quadratmeter, 5,5 Prozent weniger als im Durchschnitt, aber deutlich mehr als die 264,7 Millimeter in den ersten vier Monaten des Vorjahres.

April ist selten zu nass

Der Niederschlag im April ist im Wesentlichen an drei Niederschlagstagen gefallen. Dagegen stand eine lange Trockenphase, die vom 5. bis 25. April dauerte. Insgesamt fielen an acht Tagen 64 Millimeter, der dickste Guss kam am 2. April mit 17,9 Millimetern. Normal wären 73,4 Millimeter gewesen, im April 2014 waren es nur 48,1 Millimeter, vor hundert Jahren im April 1915 78 Millimeter. Der Aprildurchschnitt des vergangenen Jahrzehnts lag mit 79,3Millimetern nur unwesentlich neben dem Durchschnittswert, der seit Bestehen der Station im Jahre 1900 ermittelt wurde. Besonders trocken waren der April 2010 mit nur 7,7 und der April 2007 mit sogar nur 1,1 Millimetern. Einen Aprilmonat mit überdurchschnittlichem Niederschlag seit 2000 gab es lediglich 2001 mit 113,7 Millimetern.