Zeit zum Schwärmen in der Stadthalle

Neujahrskonzert in der Stadthalle.
Neujahrskonzert in der Stadthalle.
Foto: Privat
Was wir bereits wissen
Mit dem Neujahrskonzert „Operettenträume“ eröffnet die Musikalische Gesellschaft Rheinberg ihr Konzertjahr. Zuhörer dürfen sich auf Werke von Strauß, Offenbach und Kalman freuen

Rheinberg..  Mit einer traumhaften Melodienfolge werden am kommenden Sonntag, 11. Januar, die Smetana Philharmoniker Prag, die Mezzosopranistin Denisa Neubarthová, der Tenor Antonio Rivera und der Dirigent Hans Richter beim Neujahrskonzert der Musikalischen Gesellschaft Rheinberg um 19 Uhr in der Stadthalle aufwarten.

Schwungvoll und fröhlich

Für ganz viel Abwechslung ist garantiert, und das Publikum darf beim tönenden Start zum Jahresauftakt ins Schwärmen geraten: Wer es schwungvoll und fröhlich mag, wird bei den effektvollen Arien auf seine Kosten kommen, doch gibt es zur Abwechslung auch unwiderstehlich gefühlvolle Solonummern und schwärmerische Duette. Unter dem Motto „Operettenträume“ reicht die Werkauswahl von der „Fledermaus“ von Johann Strauß bis zu den Lehár-Operetten „Der Zarewitsch“, „Giuditta“ und „Das Land des Lächelns“ sowie zur „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kálmán. Einen gewichtigen Platz nehmen auch die Ausflüge zur französischen Operette von Jacques Offenbach ein, und natürlich wird das Programm durch eine Auswahl beliebter Instrumentalstücke abgerundet.

Durch die tschechische Herkunft der meisten Interpreten gewinnt das Rheinberger Neujahrskonzert eine besondere Note. Das gilt vor allem für die Smetana Philharmoniker Prag, bei denen mitreißender Schwung, Begeisterungsfähigkeit, Musikalität und Schwung gerühmt werden. In Rheinberg ist das Orchester bereits zweimal bejubelt worden.

Chefdirigent der Smetana Philharmoniker Prag ist Hans Richter, der als Gastdirigent nicht nur renommierte europäische Orchester leitet, sondern auch Einladungen aus Japan, aus den USA und aus Kanada erhält. Als besonders reizvoll hat im Rheinberger Neujahrskonzert die Solistenkonstellation zu gelten. Während die Mezzosopranistin Denisa Neubarthová in Teplice und Prag ausgebildet wurde und auf der Opernbühne wie im Konzertsaal Erfolge feiert, bringt der Tenor Antonio Rivera mexikanisches Temperament mit. Sein Repertoire reicht von glanzvollen Tenorpartien in den Verdi-Opern über Operettenrollen bis zum Musical „Das Phantom der Oper“, an dessen Aufführung er am Theater Neue Flora in Hamburg mitwirkte. Doch zunächst wollen Denisa Neubarthová und Antonio Rivera in der Rheinberger Stadthalle als ausgezeichnete Gesangskünstler und als unwiderstehliche Darsteller aufhorchen lassen.