Wertstoffmobil wird in Rheinberg gut angenommen

Rheinberg..  Dass die Stadt Rheinberg in Sachen Mülltrennung ihrer Zeit voraus ist, zeigt sich daran, dass es die Biotonne auf freiwilliger Basis bereits seit 1997 gibt. Erst seit dem 1. Januar diesen Jahres ist die Trennung biologischen Abfalls vom Gesetzgeber nun auch Pflicht. Da es bis jetzt jedoch noch keine konkreten Zielvorgaben gibt, wie viel Biomüll pro Kopf und Jahr in einer Kommune gesammelt werden muss, bleibt es in Rheinberg in diesem Jahr zunächst weiterhin bei der freiwilligen Anschaffung der kostenlosen Biotonne.

Auch die Wertstoffsammlung, die in Rheinberg im letzten Jahr in Form des Wertstoffmobils ins Leben gerufen wurde, sieht der Gesetzgeber erst in Näherer Zukunft vor. „Ein Wertstoffgesetz fehlt noch, aber dass es bald auf den Weg gebracht wird, steht außer Frage“, sagt Frank Rumpp. „Wir haben uns für die Form des Mobils entschieden, das auch schon im letzten Jahr von den Bürgern gut angenommen worden ist.“ Mitarbeiter des DLB kommen auf Wunsch der Bürger in die Haushalte und holen an Wertstoffen ab, was nicht mehr benötigt wird. Auch das lästige Raustragen von schweren Geräten wie zum Beispiel Kühlschränken oder Waschmaschinen falle, so Rumpp, für die Bürger dadurch weg. Denn das würde ebenso durch die Mitarbeiter des DLB erledigt. Dieser Service ist und bleibe selbstverständlich kostenfrei. Denn die Stadt möchte dadurch unter anderem verhindern, dass die Geräte vor der Tür auf der Straße landen, ausgeschlachtet werden und schlimmstenfalls als wilder Müll in der Natur landen.