Werbung für die Natur

Die Mitglieder des Nabu Xanten sind aktiv.
Die Mitglieder des Nabu Xanten sind aktiv.
Foto: Privat
Der Naturschutzbund Xanten war im vergangenen Jahr über 2700 Stunden im Einsatz

Xanten..  Sehr positiv verlief im Januar die Werbeaktion für neue Mitglieder im Naturschutzbund (Nabu) im Raum Xanten, was auch die jahrelange Arbeit der Aktiven im Nabu für ökologische Belange erfolgreich widerspiegelt.

Nistkästen gereinigt

Immerhin waren es über 2700 Arbeitsstunden, in denen die Aktiven um Gerd Böllerschen in mehreren Bereichen ehrenamtlich für den Erhalt der Natur im vergangenen Jahr im Einsatz waren. 104 Kopfbäume wurden auf Stock gesetzt, 152 Steinkauzkästen mit Karl Heinz Alshut kontrolliert, gesäubert und der Bestand der Bewohner per Klangattrappe erfasst. Ferner wurden Nistkästen für diverse Singvögel gereinigt und in mehreren Kindergärten auch über die Stadtgrenzen hinweg angefertigt. Nicht jedem Spaziergänger gefielen die teils bunt bemalten Kästen im gesamten Stadtbild, doch die Kinder erlernen frühzeitig Wissenswertes über den Naturschutz und können sich lange am Erfolg der jährlichen Bruten erfreuen.

Weitere Exkursionen wurden mit Informationen zum Fledermausschutz von der Gruppe um Werner Fellmann durchgeführt. Im Obstwiesenschutzprogramm war die Beteiligung an einem Schneidelehrgang sehr gut, nur bleibt die Teilnahme an Pflegemaßnahmen auf mehreren Obstwiesen, in erster Linie auf dem Gelände des Naturforums der Bislicher Insel, bisher auf wenige Aktive um Volker Steck und Siegfried Pieper beschränkt. Allerdings sind 245 gepflegte Obstgehölze eine stolze Anzahl, die dann im Herbst mit einer ansehnlichen Ernte die Bemühungen belohnten. Auf dem Frühjahrsmarkt wie auch auf dem jährlichen Obstwiesenfest konnten Informationen weitergegeben als auch Kostproben der heimischen Obstsorten verteilt werden.

Erfreut ist der Nabu besonders über einen gelungenen Leitungswechsel zum Ende des letzten Jahres, wo nach elf sehr erfolgreichen Jahren Gerd Böllerschen die Organisation an Carsten Fröhlich weitergeben konnte. Da sich gerade die Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister deutlich fruchtbarer erweist, erhofft sich die Nabu-Gruppe nicht nur bei der Mitarbeit im Umweltausschuss effektive Umsetzungen für alle Bürger, sondern auch zusätzliche Helfer durch viele neue Mitglieder. Zum Wohlfühlen in einem Luftkurort braucht es eben nicht nur sinnvolle Regelungen einer Verwaltung, sondern auch die aktive Mitarbeit für den Erhalt der natürlichen Ressourcen. Die Nabu-Gruppe bietet reichliche Aktionsfelder an.