Wahlhelfer für Bürgermeisterwahl in Rheinberg gesucht!

Stimmen auszählen, Wahlunterlagen transportieren: Das sind Aufgaben der ehrenamtlichen Helfer bei der Bürgermeisterwahl im September.
Stimmen auszählen, Wahlunterlagen transportieren: Das sind Aufgaben der ehrenamtlichen Helfer bei der Bürgermeisterwahl im September.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Wenn am 13. September der Bürgermeister in Rheinberg gewählt wird, sollen die ehrenamtlichen Helfer die Stimmen auszählen. Etwa 200 werden gebraucht.

Rheinberg..  Am 13. September ist in Rheinberg Bürgermeisterwahl. Und die funktioniert natürlich nicht ohne Wahlhelfer, die die Stimmen für die Kandidaten auszählen. 147 Helfer – das sind sieben pro Wahllokal – werden für die 21 Wahllokale in der Gemeinde gebraucht. Weitere 50 werden für die Auszählung der Briefwahl oder den Transport der Unterlagen zuständig sein.

Eine Herausforderung

In der Rheinberger Stadtverwaltung ist die Berufung der Wahlhelfer bereits angelaufen, denn: „Die Besetzung aller Wahlvorstände stellt jedes Mal eine Herausforderung dar“, weiß Erika Wichers, Hauptsachbearbeiterin für die Wahl in Rheinberg. Der September sei ein beliebter Urlaubsmonat, nennt sie einen Grund.

Zwar werde ein großer Teil der Helfer aus eigenem Personal rekrutiert und die in der Gemeinde vertretenen Parteien und Wählergruppen berücksichtigt, daneben sei die Gemeinde aber auch auf freiwillige Helfer angewiesen, betont Erika Wichers. Theoretisch könne jeder Wahlberechtigte zu dieser ehrenamtlichen Tätigkeit berufen werden – so steht es in der Gemeindeordnung. In der Praxis „schreiben wir aber vor allem unsere eigenen Mitarbeiter und Parteimitglieder an“.

Die Wahl dauert von 8 bis 18 Uhr, die Stimmauszählung erfolgt unmittelbar danach. Dabei muss der Wahlvorstand im jeweiligen Wahllokal nicht die ganze Zeit vollzählig anwesend sein. „In der Praxis hat sich die Aufteilung des Wahltages in zwei Schichten etabliert“, erklärt Erika Wichers. „Das heißt, es wird eine einvernehmliche Absprache getroffen, so dass jeder den Vor- oder Nachmittag frei hat.“ Erst zur Stimmauszählung ab 18 Uhr muss der Wahlvorstand wieder vollständig sein.

Langweilig wird es bei der Bürgermeisterwahl am 13. September garantiert nicht, glaubt Erika Wichers. „Wer sich für Politik interessiert und sich aktiv beteiligen möchte, wer schon immer einmal wissen wollte, wie die Wahl am Wahltag abläuft, kann dabei sein und als Helfer einen Blick hinter die Kulissen werfen.“ Dafür gibt es Voraussetzungen: Die Helfer müssen wahlberechtigt – das heißt Unionsbürger sein und ihren Wohnort in Rheinberg haben. Anders als bei Landtags- und Bundestagswahlen, dürfen bei der Kommunalwahl bereits 16-Jährige wählen und auch helfen.

Wie viele Wahlberechtigte es in diesem Jahr gibt, darauf hat Erika Wichers noch keine konkrete Antwort: „Die Wählerverzeichnisse werden erst im August aufgebaut.“ Ein Blick auf die Zahlen der Ratswahl im vergangenen Jahr zeige aber meist schon eine Tendenz: Damals gab es in Rheinberg 26 078 Wähler. Allerdings machte nur etwa die Hälfte, nämlich 13 217, von ihrem Wahlrecht Gebrauch.