Von Schatten- und Sonnengewächsen

Adriane den Drijver-Wenning führte durch den Betrieb.
Adriane den Drijver-Wenning führte durch den Betrieb.
Foto: Christoph Karl Banski
Leser erfuhren mehr zu den Vorlieben ihrer Blumen

Rheinberg..  Petunien verkaufen sich am Niederrhein am besten, die Geranie „Fireworks“ sieht aus wie eine prächtige Silvesterrakete – bei der Führung durch die Gärtnerei gab Fachfrau Adriane den Drijver-Wenning viele Tipps für einen schöneren Garten: „Für den Schatten eignet sich die Korallen-Fuchsie, die Gefüllten Lieschen oder die Knollen-Begonie hervorragend.“

Die Petunie sei heiß begehrt, aber auch „schon mal pingelig, wenn man sie einmal nicht gießt“. Die kleine Schwester dieser Pflanze, die Million Bells ist seit einigen Jahren auch aus kaum einem Blumenbeet wegzudenken, aber „verregnete Sommer mögen sie nicht“.

Am Niederrhein gibt’s alles

Die meisten Gewächse, die in der Gärtnerei angeboten werden, stammen vom Niederrhein: „Hier kriegen wir wirklich fast alles.“ So beispielsweise auch die Petunien von der Firma Dümmen. Eine Blume, die im Sommer am liebsten morgens und abends gegossen wird.

Geranien sind da anspruchsloser. „Sie brauchen die pralle Sonne, aber weniger Wasser“, sagt die Expertin. Sie mag auch die Mandevilla: „Die ist ausdrucksstark und pflegeleicht. Vor allem blüht sie bis in den Herbst hinein und klettert wie wahnsinnig.“

Die weißen Jasmin-Sträucher, die es auch in der Gärtnerei gibt, könnte man auch als Mimosen bezeichnen. „Weiße Blumen sind oft schwerer zu kultivieren, empfindlicher und komplizierter“, sagt den Drijver-Wenning. Aber besonders Frauen sage diese Farbe zu. Männer hingegen kauften gerne blaue Blumen und Gärtner zögen besonders gerne bunte Blüten hoch. In ihrem eigenen Garten pflanzt den Drijver-Wenning gerne die Drehfrucht: „Sie wirken außergewöhnlich und sind nachher voll mit Spinnenbeinchen.“ Diese Blume lasse sich auch gut mit weißem Jasmin kombinieren.