Viele Baustellen

Tempo 30 in der Orsoyer Straße ist immer noch ein Thema.
Tempo 30 in der Orsoyer Straße ist immer noch ein Thema.
Foto: ddp images/dapd/Kim Graf
Was wir bereits wissen
Die Senioren Union der CDU Rheinberg hat Verbesserungsvorschläge für die Innenstadt.

Rheinberg..  Weihnachten ist zwar vorbei, die Rheinberger Senioren Union (SU) hat dennoch eine Wunschliste. Die Vertretung der älteren Parteimitglieder innerhalb der CDU hat ein Aktionspapier zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Rheinberger Innenstadt entwickelt und stellt die erarbeiteten Vorschläge nun zur Diskussion.

Ausgangspunkt für die Überlegungen war die Beobachtung der SU, dass die Belange der Seniorinnen und Senioren von Politik und Verwaltung nicht ausreichend berücksichtigt werden. Gefordert wird unter anderem eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h für Pkw in der Orsoyer Straße. Und zwar, um genau zu sein: von der Einmündung Außenwall bis zur Moerser Straße. „Es ist teilweise nicht möglich, dass die gehbehinderten Anwohner mit und ohne Rollator die Moerser Straße gefahrenfrei überqueren können, da die allermeisten Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit den Kreisverkehr verlassen“, heißt es zur Begründung.

Zudem wird eine Änderung der Vorfahrtsregelung an der Kreuzung Zum Kattewall / Orsoyer Straße gefordert. Dort käme es regelmäßig zu gefährlichen Situationen, da aktuell die Straße Zum Kattewall vorfahrtsberechtigt sei. Im selben Kreuzungsbereich wurde eine halbrunde Schwelle installiert. Die SU fordert, dieses Hindernis für Radfahrer und Rollstuhlbenutzer entweder zu entfernen oder „so zu kennzeichnen, dass der Gefahrenmoment optisch erkannt werden kann.“

In der Fußgängerzone Gelderstraße ist die Straßenmitte sehr grob und uneben, daher müssen Rollstuhlfahrer und Rollatorenbenutzer auf die ebenen Seitenstreifen ausweichen. Dort wieder sind große Teile der Flächen mit Werbeträgern der Einzelhändler belegt. „Hier sollte nach einer verbindlichen Regelung gesucht werden, um die Interessen der Bürger mit denen der Einzelhändler zu verbinden.

Ganz allgemein fordert die SU eine einheitliche Vorfahrtsregelung für die Kreisverkehre im Stadtgebiet für Radfahrer und Fußgänger sowie eine Verbesserung der Baustellenbeschilderung.