Viel Spaß beim Kubb in Alpen-Menzelen

Das Spiel Kubb, das am Wochenende in Alpen-Menzelen von der Dorfwerkstatt Menzelen zusammen mit dem SV Menzelen veranstaltet wurde, wird auch Wikingerschach, Wikingerkegeln , Wikingerspiel oder Schwedenschach genannt. Spontan fanden sich drei Hand voll Mannschaften, teils aus Vereinen, Clubs, aus Familien oder Nachbarschaften, zur Teilnahme bereit.
Das Spiel Kubb, das am Wochenende in Alpen-Menzelen von der Dorfwerkstatt Menzelen zusammen mit dem SV Menzelen veranstaltet wurde, wird auch Wikingerschach, Wikingerkegeln , Wikingerspiel oder Schwedenschach genannt. Spontan fanden sich drei Hand voll Mannschaften, teils aus Vereinen, Clubs, aus Familien oder Nachbarschaften, zur Teilnahme bereit.
Foto: Peter Bußmann
Das Spiel Kubb stammt aus dem Nordischen und symbolisiert eine Schlacht, in der zwei verfeindete Gruppen für ihren König kämpfen.

Alpen-Menzelen..  Kennen Sie Kubb? Ein interessantes Mannschaftsspiel, bei dem zwei kleine Teams gegeneinander spielen. Es geht nicht nur um Geschicklichkeit, sondern auch ein wenig um Strategie. Das Spiel Kubb stammt aus dem Nordischen, symbolisiert eine Schlacht, in der zwei verfeindete Gruppen für ihren König kämpfen. In der heutigen Form wird es seit circa 1990 gespielt und ist vor allem in Schweden und Norwegen beliebt. Jetzt auch in Menzelen. Und sollte dies jemand am Polarkreis lesen, der es genauer wissen will: in Menzelen-Ost, denn dort liegt der Sportplatz.

Die Idee zu dem auch Wikingerschach, Wikingerkegeln , Wikingerspiel oder Schwedenschach genannten Spiel hatte die Dorfwerkstatt Menzelen, die Ideenschmiede, die sich Gedanken macht, was man für die Dorfgemeinschaft Attraktives gestalten kann. In Zusammenarbeit mir dem SV Menzelen wählte man ein Kubb-Turnier mit Sport, Spaß und gemütlichem Beisammensein für Jung und Alt. Und für den, der seine Kräfte verausgabt hatte, gab es Sonntag Grill- und Getränkestand, am Ende auch Preise.

Als die Idee zu dem sportlich lustigen Turnier bekannt wurde, fanden sich spontan drei Hand voll Mannschaften, teils aus Vereinen, Clubs, aus Familien oder Nachbarschaften. Denn es ist ein Spiel für alle zwischen sechs und 90 Jahre. Sonntag traten immer zwei Mannschaften, fantasievolle Namen waren gefragt, aus mindestens einer bis maximal sechs Personen an. Da kämpften die fünf RPD aus Menzelen-West, schon fast Profis. Früher pokerten Patrick, Mario, Jonas, Sascha und Gereon, seit zwei Jahren sind sie Fans von Kubb, haben eigene Spielhölzer, die sie mitbrachten. Oder es kämpften Powerblues, die Raffelhopter, die Ost-West-Connection. Profihaft klang schon der Teamname Team Ragnarök.

Die Spieler versuchten, jeweils die fünf Holzklötze (Klotz = Kubb) der Gegenpartei mit Wurfhölzern umzuwerfen oder zu „fällen“. Der König, der in der Mitte des Spielfelds stand, musste zuletzt getroffen werden. Wer zuerst alle Kubbs der Gegenpartei und am Ende auch den König getroffen hat, gewann die Runde. Traf ein Team aber den König, bevor alle Klötzchen lagen, hatte es als Königsmörder verloren.

Handicaps erhöhenden Spaßfaktor

Was alles so schön einfach klingt. Doch ein pfiffiges Richterteam kann natürlich Handicaps einbringen – wie zum Beispiel, dass Rechtshänder nur mit Links und umgekehrt werfen dürfen oder die Würfe rückwärts durch die Beine erfolgen müssen. Was den Spaßfaktor erhöht. Das Spiel bestand aus sechs massiven Wurf-Rundhölzern, zehn umzuwerfenden Klötzchen (Kubbs) und einem größeren König, der in Spielfeldmitte steht.

In Menzelen positionierten sich immer zwei Teams einander gegenüber hinter ihrer Grundlinie, die die aufgestellten Kubbs bildeten. Doch zuerst war eine Übungsstunde für die 15 Teams angesagt. Vielleicht mal Weltmeister im Kubb werden, davon träumten die Menzelener noch nicht. In Berlin soll es jährlich eine deutsche Kubb-Meisterschaft geben, es gibt eine Europameisterschaft und auf einer schwedischen Insel jährlich eine Weltmeisterschaft. Dort aber sind die feinen Unterschiede zwischen Menzelen-West und Menzelen-Ost noch unbekannt.

Das erste Menzelener Kubb-Turnier wurde ein großer Spaß bei bombigem Sommerwetter. Nicht das letzte Mal, so meinten alle, hat man sich auf dem Sportplatz getroffen. West und Ost auf neutralem Boden. Denn der Platz sei die wahre Ortsmitte, klärten einige auf.

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