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Unter Strom

11.07.2008 | 14:12 Uhr
Unter Strom

In Alpen lernten Kinder im Grundschulalter spielerisch, wie Elektrizität entsteht. Basteln, Jonglieren und mehr.

Energiegeladen? Und wie! Die Kinder stehen unter Strom, springen von einer Station zur nächsten, hüpfen durch das "Kraftwerk", versuchen sich in der "Stromwerkstatt". Kein Wunder, wenn der Konzern RWE Rhein-Ruhr mit seiner Sommerferientour "Energie ohne Grenzen" in Alpen stoppt, holen die Kinder ihre ganze Power aus sich heraus.

Sebastian mag es dabei eher gemächlich, er sitzt in der "Stromwerkstatt" und bastelt aus alten Kabeln, bunten Kabelbindern und Lüsterklemmen einen Regenbogen. Marvin versucht sich indes an einem tierischen Objekt, bereits fertige Schmetterlinge, Giraffen und Pferde schweben als Anschauungsobjekte an der Zeltdecke. Wer sich allerdings austoben möchte, der ist an den anderen Spielstationen in der Turnhalle des Alpener Schulzentrums richtig. Im "Kraftwerk" können die Kinder im Grundschulalter Bälle - Elektronen - durch kleine Plastikschläuche - Leitungen - in die Häuser schicken. Spielerisch den Kindern zeigen, wie der Strom ins Haus kommt, das ist Sinn und Zweck des rollenden RWE-Projektes "Energie ohne Grenzen." "Die Kinder können hier quasi selbst Teil der Energie sein", sagt RWE-Sprecherin Brigitte Hintzen-Elders und verweist auf einen Tunnel, durch den der achtjährige Leonard gerade kriecht. "Das macht richtig viel Spaß!", ruft er. Wie die Sache mit dem Strom funktioniert, ist ihm eigentlich egal. Aber sein Freund Maurice kommt ihm zur Hilfe: "Ich weiß, wie der Strom ins Haus kommt." Das hat er von einem Freund erfahren, dessen Vater Techniker ist.

Genug geredet, weiter geht's im Spaßprogramm. Die beiden Freunde genehmigen sich ein kleines Wettrennen auf den Pedalos, bevor sie sich auf die flotten Stromräder setzen. Hier können sie testen, wieviel Watt sie sich aus den Beinen strampeln müssen, um einen Fön anzutreiben.

Voll ist es aber auch in dem Zelt des Mitmachzirkus' Papperlapapp. Hier können die Kleinen ihre Phantasien ausleben - und sie dem Publikum vorführen. "Das gibt Selbstvertrauen", weiß Brigitte Hintzen-Elders.

Bereits seit drei Jahren tourt RWE Rhein-Ruhr mit diesem Projekt entlang des Niederrheins. "Wir veranstalten das in Zusammenarbeit mit den Kommunen. In Alpen sind wir zum ersten Mal", erläutert Hintzen-Elders. Mit an Bord sind auch immer Spielpädagogen, die die Kinder beim Parcours betreuen.

Denise Ludwig



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