Ulrich Hecker bleibt Mitglied in drei Rheinberger Ausschüssen

Was wir bereits wissen
Der Ratschlag des fraktionslosen Ratsmitglieds ist weiter in der Politik gefragt.

Rheinberg..  Auch nach seinem Rückzug aus der Partei und der Fraktion: Der Ratschlag des früheren CDU-Mitglieds Ulrich Hecker ist weiterhin in den politischen Gremien gefragt. Er bleibt Mitglied in drei Ausschüssen und im Energiebeirat.

Die im Vorfeld der Ratssitzung am Dienstag befürchtete Auseinandersetzung darüber, wie mit Hecker in seiner neuen Rolle als fraktionsloses Ratsmitglied umgegangen wird, blieb aus. Die ursprünglich auf fünf verschiedene Tagesordnungspunkte verteilte Diskussion wurde mit Hilfe einer Fleißarbeit der Verwaltung auf eine einzige gemeinsam zu beratende Vorlage eingedampft, nachdem es vorher in der üblichen interfraktionellen Runde am Montag von allen Seiten Signale der Zustimmung zu einer einvernehmlichen Lösung (die im Rat auch einstimmig beschlossen wurde) gegeben hatte.

So sieht sie aus:

Alle Ausschüsse mit Ausnahme des Jugendhilfesausschusses wurden aufgelöst und wie bisher wiederbesetzt – mit Ausnahme von Hecker.

Die Zahl der Mitglieder im Haupt- und Finanzausschuss wurde von 23 auf 22 reduziert, die CDU verlor dadurch einen Sitz, der Sitz von Hecker wurde nicht nachbesetzt. Hecker bleibt beratendes Mitglied, alle andere Mitglieder behalten ihren Sitz.

Im Rechnungsprüfungsausschuss bekam Klaus Wittmann den CDU-Sitz. Hecker wurde beratendes Mitglied. Im Sportausschuss erhielt Marcus Krause den CDU-Sitz, Hecker wurde beratendes Mitglied.

Im Verwaltungsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft „Wir 4“ bekommt Erich Weisser den Hecker-Sitz, im Aufsichtsrat des Grafschafter Gewerbeparks Genend folgt Josef Devers auf Hecker.

Im Energiebeirat bleibt Hecker als beratendes Mitglied, die CDU entsendet Marcus Krause als zusätzlichen Vertreter in das Gremium.

Zu allen Kommissions- und Ausschusssitzungen wird Hecker als fraktionsloser Ratsherr eingeladen.

Weil der Fachbereich Personal und Organisation der Verwaltung keine Möglichkeit hat, Hecker ein Fraktionsbüro zur Verfügung zu stellen, bekommt er anstelle der so üblichen Sach- und Kommunikationsmittel eine finanzielle Zuwendung. Dieser Betrag ist auf jährlich bis zu höchstens 1154,80 Euro beschränkt.