So baut man eine Jurte auf

Felix Mölders zeigte jungen Pfadfindern, wie man sich richtig anstellt beim Hochziehen einer Jurte.
Felix Mölders zeigte jungen Pfadfindern, wie man sich richtig anstellt beim Hochziehen einer Jurte.
Foto: Pfadfinder
Was wir bereits wissen
Der Xantener Pfadfinderstamm lernte in Geldern die pfadfinderischen Grundfähigkeiten.

Xanten..  Nachdem in den Sommerferien die einzelnen Gruppen der Xantener Pfadfinderschaft St. Georg unterwegs waren und wandernd wie paddelnd die Eifel, Mittelschweden und auch Südschottland erkundeten, war jetzt der gesamte Xantener Pfadfinderstamm in den Herbstferien unterwegs, um sich in den pfadfinderischen Grundfertigkeiten weiter zu üben. Für die Jüngsten stand die Messerprüfung auf dem Programm. Klaus Weniger zeigte den Kindern so genannte böse wie gute Messer und den richtigen Umgang damit. So war es Christian Schliemann beim letzten gemeinsamen Mittagessen möglich, mit Messer und Gabel, dem Besteck, das er selbst geschnitzt hat, alle Leckereien zu essen, die wiederum die Ältesten in ihrem Workshop selbstständig zubereiten mussten. Alle Altersstufen trainierten die verschiedenen Zelttypen wie Igel, Jurte oder Kothe so aufzubauen, dass sie Wind und Wetter trotzen können. Natürlich wurde hier auch mal die Zeit gestoppt und mit der der Kontrahenten verglichen.

Lukas Wolfertz zeigte den Jugendlichen noch mal alle Tricks beim Feuer machen, so dass auch bei Regen unterwegs gekocht werden kann. In einer kleinen Erste-Hilfe-Schulung durch Felix Mölders lernten die Rover wie sie bei einem Unfall agieren müssen. Lina Everz, die zur Aufgabe hatte, mit ihren Truppenmitgliedern eine Tour zu planen und kalkulieren, äußerte sich zufrieden: „Cool, das probieren wir aus! Ich hätte nie gedacht, dass man an so viel denken muss.“ Ungewöhnlich war in diesem Jahr, dass die gesamte Veranstaltung auf einem Bauernhof nahe Geldern stattfand, wo einige im Heu, andere im Zelt schlafen konnten. Neben vielen Spielangeboten gab es eine Vielzahl von liebenswerten Kleintieren. Kaninchen und Meerschweinchen wollten genauso von den Pfadfindern gestreichelt werden wie die jungen Ferkel. „Unsägliches Glück“, so Paul Weniger, Lagerleiter, „hatten wir mit dem göttlichen Herbstwetter, das uns so vieles ermöglicht hat.“