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Schlag auf Schlag

03.04.2009 | 19:09 Uhr

Die Straßen in der Gemeinde Alpen haben wegen der starken Fröste im Winter mächtig gelitten.

Alpen. Unterm Pflaster liegt der Strand, heißt es. Gilt auch für die Heidestraße in Menzelen. Was nun, nach dem Befestigen der neuen Randstreifen Probleme bereitet. Deren Unterbau sei nicht genügend verdichtet gewesen und gebe nach, mit der Folge, dass der Seitenstreifen von der Fahrbahn abknicke und sich Risse an der Fahrbahnkante zeigen, sagt Andreas Jacobs vom Alpener Tiefbauamt. Die ausführende Firma wolle deshalb noch mal ran und den Schaden beseitigen. „Dafür braucht's aber frostfreie Nächte”, sagt Jacobs.

Denn Väterchen Frost scheint der Feind des Straßenbaus zu sein. Gerade die geradezu sibirisch anmutenden Tempereraturen des vergangenen Winters haben den Belägen mächtig zugesetzt. Besonders die, die bereits feine Netzrisse aufwiesen. Hier konnte Feuchtigkeit eindringen, die durch den Frost die Oberfläche aufplatzen ließ. Es sind mehr Schäden als in den Vorjahren, weiß Jacobs.

Eine kürzliche Bestandsaufnahme, die Jacobs mit dem Bauhof duchführte, habe ergeben, dass es auf der Weseler Straße zu massiven Problemen gekommen ist. Besonders betroffen ist das rund 800 Meter lange Teilstück zwischen Bahnübergang und dem Werksgelände von Lemken mit einigen riesigen Schlaglöchern. „Hier sind insgesamt rund 90 Quadratmeter aufgebrochen”, weiß Jacobs. Einfach flicken reiche hier schon wegen des täglich fahrenden Schwerlastverkehrs nicht, das hielte nur ein halbes Jahr, meint der technische Angestellte. Mit der Reparatur müsse eine Fachfirma beauftragt werden.

Die wird wohl auch auf der Lindenallee zum Zuge kommen. Deren Belag hat in Höhe der Einmündung der Straße Zum Wald auf einer Strecke von rund 120 Metern mächtig gelitten. Bislang habe der Bauhof die Fahrbahn nur notdürftig geflickt, damit die Verkehrssicherheit gewährleistet sei, so Jacobs.

Doch das sind nicht die einzigen Straßen, denen der Winter zusetzte. So seien die Straße Zum Wald und auch die Pappelstraße in Menzelen in einem schlechten Zustand, größere Löcher gebe es auch auf der Bönninger Straße. Kleinere Schäden, so Jacobs, würden durch den Bauhof beseitigt, größere müssten von einer Fachfirma in Angriff genommen werden.

Im gesamten Gemeindegebiet müssten rund 250 Quadratmeter ausgebessert werden, hat Jacobs ausgerechnet. Zu den Kosten könne er nur eine grobe Schätzung abgeben. Eine Fachfirma berechne bei gröberen Schäden, die ausgefräst werden müssten, bis zu 70 Euro pro Quadratmeter.

Ulrich Wefers

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