Ruhrpott-Original Markus Krebs kommt nach Sonsbeck

Markus Krebs fühlt sich im Ruhrgebiet zuhause. Mit „Hocker-Rocker“ kommt er ins Sonsbecker Kastell.
Markus Krebs fühlt sich im Ruhrgebiet zuhause. Mit „Hocker-Rocker“ kommt er ins Sonsbecker Kastell.
Foto: WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
„Hocker-Rocker“ Markus Krebs macht auf seiner Solotournee auch im Sonsbecker Kastell Halt. Und Kabarettist Christoph Sieber gibt dort den hoffnungslosen Optimisten. Karten kann man jetzt kaufen.

Sonsbeck..  Christoph Sieber ist „Hoffnungslos optimistisch“. So jedenfalls nennt der Kabarettist sein Programm, mit dem er ins Sonsbecker Kastell kommt. Los geht’s am Mittwoch, 9. Dezember, um 20 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr. Karten (23 Euro, ermäßigt 19,70 Euro inklusive Gebühren) zu der Veranstaltung gibt’s schon jetzt zu kaufen.

Mit Leidenschaft und einer guten Portion Empörung singt, tanzt, flüstert und brüllt der gebürtige Schwabe in seinem fünften Soloprogramm gegen Verschwendung und Trägheit an. Dabei fokussiert sich Sieber längst nicht nur auf die Marionetten des Berliner Puppentheaters, sondern vor allem auf die Strippenzieher und Lobbyisten im Hintergrund. Und er schreckt auch nicht davor zurück, den Zuschauer in die Verantwortung zu nehmen.

Christoph Sieber ist eben kein Mann für billige Schenkelklopfer, er rüttelt lieber fröhlich an den Grundfesten unserer Existenz. Das Leben ist halt eine Zumutung. Aber mit Christoph Sieber lässt sich die vielleicht leichter ertragen.

Auch das Ruhrpott-Original Markus Krebs gibt sich in Sonsbeck die Ehre: „Hocker-Rocker“ heißt seine zweite Solotournee, mit der er am Freitag, 18. März 2016, ab 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, ins Kastell kommt. Auch für diese Veranstaltung gibt es bereits Karten (23 Euro, ermäßigt 19,70 Euro inklusive Gebühren).

Mit „Hocker-Rocker“ arbeitet Markus Krebs seine eigene Vergangenheit auf – und das schreiend komisch. In Zeiten, in denen er wieder anfängt an Kettenbriefe zu glauben und wie der Weihnachtsmann auszusehen, wird Markus klar, was sich seit damals alles verändert hat. Selbst der Onkel Doktor von damals, ist heute nicht mehr der selbe und die Geschwindigkeit in Markus’ Leben nimmt ständig zu. Außerdem hat man früher noch draußen auf der Straße gespielt, Sport gemacht und war fit. Heute gibt es „Spazierengehen“ als Playstation-Spiel.

Natürlich wird es auch wieder um Markus Krebs’ Bekannten gehen: So gibt es endlich mehr vom Vollpfosten, der schon als Kind so hässlich war, dass sogar ein Mutterschaftstest beantragt wurde. Und dann geht es mit dem Kegelclub noch auf eine unvergessliche Tour über die Reeperbahn, auf der sich unglaubliche Szenen abspielen.

Der Mann hinter dem Bauch bleibt sich dabei stets treu und packt seine skurrilen Geschichten unaufgeregt und bodenständig auf den Tisch – immer voll panne, auf wahren Begebenheiten basierend und mit einer einzigartigen Gagdichte, die ihm auch den Sieg beim Comedy-Grand-Prix vor zwei Jahren bescherte.