Rheinberger Peter Meulmann fotografierte für den guten Zweck

Auch Mama Bettina Pastoors (rechts) freut sich über das Ergebnis des Fotoshootings bei Peter Meulmann (links).
Auch Mama Bettina Pastoors (rechts) freut sich über das Ergebnis des Fotoshootings bei Peter Meulmann (links).
Foto: Christiane Kathrin Dase
Was wir bereits wissen
Er beteiligte sich an einer bundesweiten Portraitaktion. Der Erlös geht an die Kinderkrebsstiftung.

Rheinberg.. Lächeln, schmunzeln, lachen, grinsen für den guten Zweck: Das konnten angehende Fotomodels, Familien, Paare und Tiere Freitag in Peter Meulmanns „Fotoschmiede“. Der Rheinberger Fotograf ist Mitglied im Bund professioneller Portraitfotografen, die sich mit der Aktion „Smile 4 a Smile – lächle in die Kamera, um anderen ein Lächeln zu schenken“ ein Hilfsprojekt für die Kinderkrebsstiftung auf die Fahne geschrieben haben.

Die kompletten Erlöse aus den Fotoshootings, die Meulmann und rund 90 Fotografen in ganz Deutschland gemacht haben, spenden sie an die Stiftung. 400 Euro sind in Rheinberg bis zu Meulmanns Mittagspause zusammengekommen. „Am Ende des Tages freue ich mich wahrscheinlich über einen hohen dreistelligen Betrag“, hofft Peter Meulmann. Für ihn sei das schon „ein sportlicher Großkampftag – aber für eine gute Sache“. Die Arbeit der Kinderkrebsstiftung habe Meulmann, der selbst Vater von zwei Kindern ist, sehr beeindruckt und bewegt. „Und da ist so viel positive Energie, die dabei rumkommt...“

Viele ältere Leute, aber auch Familien und eine Gruppe von vier Freundinnen stehen für den guten Zweck vor Meulmanns Kamera. Und ein Hund. „Warum nicht?“, fragt der Fotograf. „Ich portraitiere jeden, der es zu uns ins Studio schafft.“

Auch Bettina Pastoors ist mit ihren Töchtern Francise (11) und Madeline (17) aus Alpen in die Fotoschmiede nach Rheinberg gekommen. „Ich wollte schon immer mal bei einem Shooting vor der Kamera stehen“, sagt die 17-jährige Madeline. Aber der Fototermin hat für die Pastoors’ auch einen sehr persönlichen Hintergrund, erzählt Mutter Bettina Pastoors: „Ich war erst vor Kurzem mit unserer kleineren Tochter auf der Kinderonkologie und habe da die ganzen Schicksale gesehen.“

Der Verdacht auf einen Tumor habe sich bei ihr glücklicherweise nicht bestätigt – nicht weniger groß ist der Anlass für die Pastoors die Kinderkrebsstiftung bei der Fotoaktion zu unterstützen. Und: „Die Ergebnisse machen doch viel mehr her und sind professioneller, als wenn man selbst welche mit der Handykamera macht“, findet die 49-jährige Alpenerin. Die Portraits ihrer Töchter sollen einen Platz im offenen Treppenhaus bekommen.