Poller zwischen Haselbusch und Wyfeld bleiben

Sonsbeck-Labbeck..  In einem Schreiben an den Petitionsausschuss im Landtag hatte sich Klaus Koch am 2. November noch einmal dafür stark gemacht, die Poller zwischen Haselbusch und Wyfeld zu entfernen. Der Rat hatte den Antrag im März mehrheitlich (mit den 14 CDU-Stimmen plus der von Bürgermeister Schmidt) abgelehnt.

Nicht nachvollziehbar

Die Begründung, im Ernstfall würde wertvolle Zeit verstreichen, wenn sich Rettungsfahrzeuge vor den Pollern festfahren, fasste nach Meinung der politischen Mehrheit zu kurz, weil jedes Rettungsfahrzeug mit einem Dreikantschlüssel ausgestattet ist, mit dem sich Poller mühelos und in Sekunden umlegen lassen. Ende März erhielt Klaus Koch nun Antwort aus der Landeshauptstadt: Die zeitliche und organisatorische Abwicklung des Rettungseinsatzes sei nicht zu beanstanden, befand der Petitionsausschuss. Die Forderung nach Beseitigung der Poller sei „nicht nachvollziehbar, da die Erreichbarkeit des Anwesens der Familie K. problemlos und ohne Zeitverlust auch über die Zufahrt Am Haselbusch und Marienbaumer Straße gegeben ist“. Eine Entfernung der Straßenpoller und Aufstellen eines „Durchfahrt verboten“-Schildes mit dem Zusatz „Einsatzfahrzeuge frei“ sei auf dem Wyfeld „wenig zweckmäßig, da hiernach Schleichverkehre zu erwarten sind, die die bereits erzielte Verkehrsberuhigung innerhalb des Wohngebietes Wyfeld/Schulstraße nachhaltig beeinträchtigen könnten“, so der Petitionsausschuss des Landtages.Klaus Koch ist enttäuscht, sowohl von der Verwaltung als auch von den politischen Entscheidungsträgern, die seinen Antrag mehrheitlich abgelehnt hatten. 150 Unterschriften hatte er zusammengetragen, um sein Anliegen zu stützen; es sei ihm jetzt ein Bedürfnis, diesen Bürgern mitzuteilen, dass „nicht sachliche Argumente, sondern Parteigehorsam gesiegt hat“.