Nun kommt er doch

Foto: Thorsten Wulff

Rheinberg..  Die Stadthalle Rheinberg wird am 3. März um 20 Uhr Mittelpunkt des Programms „Ach komm!“ des Kabarettisten Nils Heinrich sein. Eigentlich wollt er nach der Therapie im Sanatorium nur noch seine Ruhe haben, sich den lieben langen Tag selber googlen und einfach nur gelegentlich einatmen, mehr nicht. Doch dann kam dieser Anruf von der Agentur. Man bräuchte ein neues Programm. Für das Publikum. Die Leute haben schon Karten gekauft. Wie, ein neues Programm? Muss das sein? Er hat doch schon vier gemacht. Hat er denn da nicht alles gesagt? Hat er nicht wohlverdient Spätzle beschimpft? Doch, hat er. Die Spartenkrankheit Laktose-Intoleranz schaffte mit seiner Hilfe den Durchbruch zur massenkompatiblen Trendallergie. Außerdem verhindert er auf raffinierte Weise seit Jahren die Fertigstellung des Berliner Flughafens. Die Witze darüber verhelfen ihm und seinem Friseur zu einem sicheren Einkommen. Eigentlich sollte das doch reichen. Aber gut: Nach drei potenziellen Bestsellern, vier Stereo-CDs und einem YouTube-Video mit fürchterlich vielen Klicks, nach diversen Welttourneen durch die gebrauchten Bundesländer, nach drei ausverkauften Auftritten in Bergkamen, Muggensturm und der Mehrzweckaula der Gesamtschule Bietigheim ist er wieder da. Mit all den neuen Geschichten und Liedern, die in der Zwischenzeit entstanden sind. Freu dich, Publikum! „Sehr gekonnt, sehr witzig, sehr frech – sehr understatement.“ , sagte Harald Schmidt über ihn und auch die Süddeutsche Zeitung war voll des Lobes: „Große Komik.“

Nils Heinrich selbst kann seinem Programm nur einen Slogan geben: „Von twitternden Mädchen empfohlen“.