Neuer Fahrplan für den Bürgerbus Rheinberg

Der Bürgerbus Rheinberg
Der Bürgerbus Rheinberg
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Los geht’s am 1. April. Dann gibt es zwei neue Haltestellen in Borth und Budberg. Für einen Stopp in Alpsray gab’s keine Genehmigung.

Rheinberg..  Grünes Licht aus Düsseldorf für den Bürgerbus-Verein Rheinberg: Ab dem 1. April gilt ein neuer Fahrplan, die Bezirksregierung hat diesem gestern zugestimmt. Der Fahrplan werde „erheblich kundenfreundlicher“ sein, das kündigt Karl-Heinz Lochen, Vorsitzender des Vereins, an.

Fahrten im Zwei-Stunden-Takt

Ab Anfang des nächsten Monats soll der Bürgerbus jede Haltestelle auf dem Weg von Orsoy nach Wallach und zurück anfahren – und zwar im Zwei-Stunden-Takt, „das ist neu“, sagt Lochen. Zudem stehen zwei neue Haltestellen auf dem Fahrplan: die Hesper Straße in Budberg und die Haltestelle „Budberg Sparkasse“, hier stoppt der Bus auf der Straßenseite der Volksbank. Zudem verzichtet der Verein auf kleinere Schleifen. „Komplett herausgefallen ist aber keine Haltestelle“, versichert Lochen.

„Erfahrungen aus dem ersten Bürgerbus-Jahr haben gezeigt, dass zu bestimmten Zeiten, zu denen der Bus nicht fuhr, Bedarf da war, zu anderen eher weniger.“ Deshalb gebe es nun komplett neue Fahrzeiten, zwischen 7.19 und 18.30 Uhr sei der Bus unterwegs.

Auch der eher unübersichtliche, alte Fahrplan habe sich laut Kundenbefragungen nicht bewährt, erklärt der Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins: „Deshalb fahren wir die jeweiligen Haltestellen jetzt immer zur selben Minutenzeit an, nur um jeweils zwei Stunden zeitversetzt.“

Nicht genehmigt hat die Bezirksregierung in Düsseldorf allerdings den Antrag des Bürgerbus Vereins, Alpsray in den neuen Fahrplan mit einzubinden. Eine Überraschung für den Verein, sagt Karl-Heinz Lochen. Eine offizielle Begründung habe es hierfür zwar nicht gegeben, aber: „Der Bürgerbus darf keine Konkurrenz zu anderen, bestehenden Verkehrslinien auf dem Streckennetz sein, das steht in unserer Satzung.“ Im Fall von Alpsray ist das die Linie 38 der Niag.

Zufrieden sei man mit dem neuen Fahrplan trotzdem, betont Lochen. „Momentan sind wir bei etwa 5600 Fahrgästen – vom Fahrplanwechsel versprechen wir uns aber noch mehr. Schließlich sind wir damit künftig noch kundenorientierter.“