Neue Leitung für Hospiz Sonnenschein in Rheinberg

Das Hospiz Sonnenschein.
Das Hospiz Sonnenschein.
Foto: Waz FotoPool
Was wir bereits wissen
Heinrich Röwer, Geschäftsführer des St.-Josef-Krankenhauses Moers, zu dem auch das Hospiz in Rheinberg gehört, geht nach über 32 Jahren in den Ruhestand.

Rheinberg/Moers..  Sein Vorgänger sei 37 Jahre dagewesen. Das schafft Heinrich Röwer als Geschäftsführer im Krankenhaus St. Josef wohl nicht. Aber wenn er im März 2016 nach über 32 Jahren in den Ruhestand geht, kann er jedoch auf eine Vielzahl von Projekten zurückblicken, die er verwirklichte. „Das hat mir Spaß gemacht, zumal ich den Stiftungs- und Aufsichtsrat immer hinter mir hatte.“

Was der Vorsitzende, Wolfgang van Bebber, nur unterstreichen kann. 1983 kam Röwer in die Moerser Klinik. Seither siedelte er eine Neurologische Abteilung an, die Chirurgie wurde in allgemeine und Unfallchirurgie geteilt, die Urologie wurde Hauptabteilung, die Palliativstation entstand, um nur einiges zu nennen. 1989 wurde der moderne Neubau eingeweiht. Eine neue Radiologie entstand genauso wie das neue Ärztehaus neben der Klinik.

Erweiterung von St. Nikolaus

In Rheinberg wurde das Haus St. Nikolaus erweitert, zwei Jahre später übernahm man das Marienhospital Rheinberg. Auch im Altenheimbereich, dem Hospizsektor und der Tageskurzzeitpflege sowie in der ambulanten Altenpflege engagiert sich St. Josef heute. In wenigen Wochen wird der neue Anbau mit Küche, Nephrologischer Praxis und Verwaltung eingeweiht. „Eigentlich stand ständig ein Kran hier“, blickt Röwer zurück.

Wenn die Klinik, in der demnächst im Erdgeschoss viele Räume leergezogen sind, umstrukturiert worden ist, wird es Zeit für einen weiteren Anbau, der vor allem zusätzliche Betten beherbergen wird. Dies geschehe zusammen mit seinem Nachfolger, Jörg Schneider (48) vom Krankenhaus Nettetal, der im Oktober kommen soll. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur lebt mit seiner Familie in Lobberich und wird sich bis März in seine Aufgaben einarbeiten. Seinem Nachfolger lege er, Röwer, all dies in die Hände. „Ich bin da guter Dinge. Wir kennen uns durch den Krankenhauszweckverband.“