Lichtblick für die Mitarbeiter

Rheinberg..  Um sich über die konkreten Folgen der geplanten Schließung von Coca-Cola in Rheinberg für die Mitarbeiter zu informieren, haben sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Hans-Ulrich Krüger, der SPD-Landtagsabgeordnete René Schneider und SPD-Bürgermeisterkandidatin Rosemarie Kaltenbach jetzt mit Firmenvertretern getroffen. Im Gespräch mit Torsten Biermann, zuständig für das Coca-Cola-Verkaufsgebiet West, wurde deutlich, dass der Konzern auf ein abgestuftes Verfahren setzt. Die 38 in Rheinberg betroffenen Mitarbeiter erhalten für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit ein Mehrfaches des aktuellen Monatsgehaltes als Abfindung angeboten. Biermann schätzt, dass aufgrund des hohen Durchschnittsalters der Belegschaft von rund 50 Jahren weit über die Hälfte der Betroffenen das Angebot annehmen wird. Die beiden Jugendlichen, die ihre Ausbildung in Rheinberg begonnen haben, können diese in Herten und Dorsten beenden. „Rheinberg ist ein florierender Logistikstandort. Da gibt es sicherlich Perspektiven“, hofft Rosemarie Kaltenbach.