Lange Mängelliste für Kreisbauhof

Der Kreisbauhof in Alpen.
Der Kreisbauhof in Alpen.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
In Alpen tagt am kommenden Dienstag der Ausschuss Bauen und Abfallwirtschaft. Unter anderem steht der Kreisbauhof auf der Agenda

Alpen..  Der Kreisbauhof Alpen steht auch bei der nächsten Sitzung des Ausschusses Bauen und Abfallwirtschaft des Kreises Wesel ganz oben auf der Tagesordnung. Dazu lädt der Ausschussvorsitzende Bert Mölleken am Dienstag, 3. März, um 16 Uhr in die Bönninghardt-Schule nach Alpen ein. Schulleiter Lothar Petrikowski stellt dort im Vorfeld die Förderschule vor. Darüber hinaus besteht vor Beginn der Sitzung ab 15 Uhr die Möglichkeit, sich selbst ein Bild vom Kreisbauhof Alpen, Bönninghardter Straße 36, zu machen. Bauhofleiter Jens Kampen steht bei Fragen gerne zur Verfügung.

Inhaltlich behandelt der Ausschuss zudem die Zentralisierung des Berufskollegs Dinslaken, Änderungen der Vergabeordnung des Kreises Wesel und den Haushaltsentwurf des Jahres 2015/16. Außerdem steht der Neubau der Kreisleitstelle Wesel auf der Tagesordnung. Bevor über den Neubau des Betriebsgebäudes des Kreisbauhofes entschieden wird, müssen in nächster Zeit verschiedene Punkte abgearbeitet werden, um gerade die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Auch Übergangslösungen für die Aufrechterhaltung des Bauhofbetriebes in der Planungs- und Bauphase stehen auf der Tagesordnung. Momentan beinhaltet die Mängelliste, die durch die Begehung der Unfallkasse, Bauhof-Verantwortlicher und Sicherheitskräfte der Verwaltung noch einmal überarbeitet wurde, nicht weniger als 55 Punkte. Aufgrund dessen gab der Ausschuss Ende vergangene Jahres Kooperationsanfragen an 20 Werkstätten und Kommunen aus, welche die Bereitstellung eines Werkstattarbeitsplatzes beziehungsweise die Übernahme von Werkstattleistungen für den Fuhrpark des Bauhofes beinhaltete. Die eingegangenen Angeboten werden momentan noch überprüft.

Ein weiterer Punkt der Sitzung ist der Neubau der Kreisleitstelle Wesel. Der Bauantrag hierfür wurde am 14. Januar bei der Bauaufsicht eingereicht, wobei aufgrund zusätzlicher Abstimmungen mit einem Verzug von bis zu vier Wochen zu rechnen ist. Der Baubeginn für diese Leitstelle ist für Mitte September diesen Jahres vorgesehen, der Probebetrieb könnte nach derzeitigem Stand Anfang 2017 starten. Zu klären ist bei diesem Vorhaben unter anderem noch, ob externe Leistungen aufgrund möglicher Kapazitätsprobleme der Zentralen Vergabestelle benötigt und „eingekauft“ werden müssen.

Auch die Zentralisierung des Berufskollegs Dinslaken ist von großer Dringlichkeit. Momentan ist die Schule auf zwei Standorte verteilt, die knapp 1,2 Kilometer voneinander entfernt liegen. Deswegen kann kein reibungsloser Schulbetrieb stattfinden. Eine Zusammenlegung der Schule wäre gerade für die Effizienz des Schulbetriebes von großer Wichtigkeit. Durch eine mögliche Aufgabe der benachbarten Jeanette-Wolf-Realschule am Standort Wiesenstraße wäre eine Zusammenlegung denkbar. Hierfür müsste jedoch neu gebaut oder an das Berufskolleg angebaut werden.

Der Standort Wiesenstraße wird momentan weiter untersucht, da er im Vergleich zur Konrad-Adenauer-Straße wesentlich mehr Schulräume ermöglicht. An diesem Standort stände außerdem eine Sporthalle zur Verfügung. Eine Untersuchung bezüglich einer Sanierung oder eines Neubau findet momentan statt.

Diese Tagesordnungspunkte sind öffentlich. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Fragen zu stellen.