Konzerte in Rheinberg werden teurer

Die Musikalische Gesellschaft ist aufgefordert worden, sich an der Finanzierung der Stadthalle zu beteiligen.
Die Musikalische Gesellschaft ist aufgefordert worden, sich an der Finanzierung der Stadthalle zu beteiligen.
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Musikalische Gesellschaft muss sich an der Finanzierung der Stadthalle beteiligen

Rheinberg..  Bei der Jahreshauptversammlung der Musikalischen Gesellschaft begrüßte die Vorsitzende Lore Rabe zahlreiche Mitglieder. Sie bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern für die angenehme Zusammenarbeit und beim Publikum für die jahrelange Treue. Im Anschluss verwies sie auf die erfolgreiche Konzertsaison 2014/2015, in der dem Publikum ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm mit Solokonzerten, kammermusikalischen Vokal- und Instrumentaldarbietungen bis hin zu festlichen Orchesterkonzerten und Filmvertonungen geboten wurde.

Bärbel Küsters als Schatzmeisterin konnte anschließend einen ausgeglichenen Haushaltsbericht vorlegen, der von den Kassenprüfern überprüft wurde. Hans Klein sowie Dieter Obermüller wurden daraufhin als Kassenprüfer für die kommende Saison gewählt.

Der Ausblick auf die kommende Saison verspricht eine Konzertreihe mit hochkarätigen Solisten und Ensembles. Ein Wermutstropfen liegt allerdings auf der Gestaltung der Eintrittspreise: im Rahmen des Haushaltssicherungskonzepts der Stadt ist auch die Musikalische Gesellschaft aufgefordert worden, sich an der Finanzierung der Stadthalle zu beteiligen, obwohl die Gesellschaft bereits seit mehr als 35 Jahren ehrenamtlich und auch im Auftrag der Stadt für das klassische Musikressort zuständig und damit aktiver Gestalter von Kultur in Rheinberg ist.

Hierzu entbrannte unter den Mitgliedern eine kontroverse Diskussion, bei der es vorrangig um die Frage einer generellen Eintrittspreiserhöhung oder um Beibehaltung des bisherigen Eintrittspreises mit einem Preiszuschlag von zwei Euro pro Besucher ging.

Bei einer Gegenstimme verabschiedete die Versammlung schließlich eine Resolution mit folgendem Wortlaut: „Der Aufschlag auf den Eintrittspreis in Höhe von zwei Euro an die Stadt Rheinberg soll in den Programmen, auf den Eintrittskarten und in der Presse veröffentlicht und der Hintergrund in Programm und Presse erläutert werden.“