Koalition gegen Kiesabbau – in Alpen regt sich Widerstand

Protest gegen den Kiesabbau gab es schon früher.
Protest gegen den Kiesabbau gab es schon früher.
Foto: arfi
„Finger weg von der Bönninghardt“: Mit diesem Appell wenden sich die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP in Alpen an den Regionalverband Ruhr und die Öffentlichkeit.

Alpen..  „Finger weg von der Bönninghardt“: Mit diesem Appell wenden sich die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP in Alpen an den Regionalverband Ruhr und die Öffentlichkeit. „Die Bürger habe das Ansinnen der Kiesindustrie schon 2008 abgewehrt – und wir haben damals schon parteiübergreifend unmissverständlich klargestellt, dass wir einen weiteren Kiesabbau in unserer Region nicht mehr wollen“, unterstreichen die Fraktionsvorsitzenden der drei Parteien, Jörg Banemann (SPD), Peter Nienhaus (Grüne) und Thomas Hommen (FDP).

Wenn der RVR jetzt die 20 Hektar südlich der Bönninghardter Straße (L 491) bis zur Autobahn (A 57) zwischen den Straßen Am Flughafen und dem Hoerstgener Weg im Auge habe, die der damals zuständige Regionalrat in Düsseldorf in die sogenannte „Reservekarte“ hat eintragen lassen, dann werde er erneut auf den entschiedenen Widerstand der Bönninghardter und der Alpener Politik stoßen, kündigen die drei Politiker an.

„Jeder, der seine Hände nach dem Bönninghardter Kies ausstreckt, soll aufpassen, dass er sich dabei nicht die Finger verbrennt“, machten die drei deutlich. Die Mahnwache am 30. Dezember vor Ort habe gezeigt, dass die Bürger entschlossen sind, sich erneut für die Unversehrtheit der Landschaft zu engagieren. Die Alpener Oppositionspolitker wollen ihre guten Kontakte zum Kreis und zum Landtag nutzen um die Kiespläne für die Bönninghardt möglichst ein für alle Mal vom Tisch zu bekommen.