Jeder Kilometer zählt
21.09.2010 | 16:52 Uhr 2010-09-21T16:52:00+0200
Rheinberg.Leipzig hat gut vorgelegt. Nach drei Wochen Stadtradeln standen für die Kommune rekordverdächtige 157 845 Kilometer auf dem Tacho.
Im vergangenen Jahr konnte Rheinberg mit 126 059,4 geradelten Kilometern den bundesweiten Wettbewerb, an dem in diesem Jahr 50 Städte und Gemeinde teilnehmen, für sich entscheiden. Um den Titel in diesem Jahr verteidigen zu können, müssen die Rheinberger allerdings noch einmal kräftig in die Pedalen treten. Bisher legten die Radler insgesamt 42 232 Kilometer zurück. In der ersten Woche wurden davon stolze 31 762 Kilometer, in der zweiten 8 450 erradelt.
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Dazu gibt es übrigens noch einen wichtigen Hinweis seitens der Organisatoren: Aufgrund eines Serverproblems mussten die Daten des Radelkalenders auf den Stand von Freitag, 17. September, 14.30 Uhr zurückgesetzt werden. Alle zwischen diesem Zeitpunkt und Montag, 20. September, 20.40 Uhr gemachten Eintragungen müssen noch einmal vorgenommen werden. Auch Benutzer, die sich in diesem Zeitraum neu registriert haben, müssen sich leider erneut registrieren. Der Aufwand lohnt sich. Schließlich zählt jeder Kilometer.
Um den bisherigen Kilometerstand noch einmal die Höhe zu treiben, bleibt nicht mehr viel Zeit: Denn am 28. September können sich die Rheinberger letztmalig auf den Drahtesel schwingen und so noch einige Kilometer erstrampeln. Dass die Rheinberger, aber auch jene, die hier arbeiten oder zur Schule gehen, in den vergangenen zwei Wochen fleißig unterwegs waren, zeigt ein Blick auf die Ergebnislisten. Die Wertung für das fahrradaktivste Team mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer führt momentan das Zweierteam Görgen mit 338 geradelten Kilometern an. Das Team mit den meisten mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometern ist übrigens KFD St.-Anna unter der Leitung von Ursula Koczet. Bereits 3981 Kilometer erstrampelten die Radler, die bereits im vergangenen Jahr bei der Teamwertung eine Radlänge vorraus waren und sich den ersten Platz in dieser Kategorie sicherten.
Doch auch die anderen gemeldeten Teams sind fleißig mit dem Kilometerzähler am Rad unterwegs, wie ein Blick in die Listen zeigt. Viele Vereine, Organisationen, Einrichtungen und viele mehr haben sich zu Teams zusammengeschlossen. So zum Beispiel das Team „Die Churchbiker“ um Pfarrerin Ulrike Thölke von der Evangelischen Kirchengemeinde Wallach-Ossenberg. Die Motivation am Stadtradeln teilzunehmen, umschreibt die Pfarrerin so: „Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, das Gesicht der Welt verändern können.“ So eben auch den Tachostand beim Stadtradeln.
Ein schöner Ansatz.
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