Hecker hofft aus Unterstützung aus den Rheinberger Fraktionen

Was wir bereits wissen
Der ehemalige CDU-Ratsherr möchte gerne in mehreren Ausschüssen beratend mitwirken.

Rheinberg..  Dass die Möglichkeit, seiner Meinung auch bei Abstimmungen in politischen Gremien Gewicht zu verleihen, so gering werden könnte, darüber hat der ehemalige CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Ulrich Hecker, vor seinem Rückzug auch aus der Partei nicht nachgedacht. „Das war eine Bauchentscheidung. Zu der stehe ich auch immer noch. Bauchentscheidungen sind auch wichtig.“ Jetzt ist Hecker allein dazu berechtigt, in Ratssitzungen mit abzustimmen. „Das habe ich nicht gewusst. Aber das hätte an meiner Entscheidung auch nichts geändert.“

Er hat zwar das Recht, in einem Ausschuss seiner Wahl (abgesehen von Gremien, in die die Mitglieder aufgrund bestimmter Rechtsvorschriften entsandt werden) das Wort zu ergreifen, aber abstimmen darf er nicht. Voraussetzung dafür wäre, dass er von einer Fraktion oder einem Zusammenschluss von Fraktionen als ordentliches Mitglied vorgeschlagen und gewählt wird. Und diese Fraktion müsste dann auf einen Sitz in dem betreffenden Gremium verzichten.

Bei der Mitgliedschaft in einem Ausschuss ohne Stimmrecht sähe die Sache anders aus. Hier kann der Rat mehrheitlich weitere Menschen bestimmen, die an den Sitzungen teilnehmen und auch mitreden dürfen. Genau darauf hofft Hecker. „Ich möchte gerne im Haupt-, im Sport- und im Umweltausschuss mit dabei sein. Bislang habe ich immer neutral und für den Bürger politisch gearbeitet und ich hoffe, dass das anerkannt wird. Ich habe insbesondere im Stadtsportbund einiges in die Wege geleitet.“ Im Moment sei er dabei, mit anderen Fraktionen zu reden.

An allen Arbeitsgruppen, auch den interfraktionellen, darf Hecker weiterhin teilnehmen. In der Politik will er auch in der Zukunft nicht schweigen. „Wer im Rat arbeiten will, muss das Beste für die Stadt und die Bürger wollen. Und von denen bin ich gewählt worden – nicht von der CDU!“