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Hans Bongen ist nicht mehr Chef im Ring

18.05.2013 | 00:21 Uhr

Alpen. 24 Jahre leitete er die Geschicke des Einzelhandels im Ortszentrum. Genug, fand Hans Bongen jetzt, und gab das Zepter auf der Jahreshauptversammlung des Alpener Werberings weiter an Birgit Muth vom Modegeschäft Papillon.

1973 besuchte er erstmals eine Sitzung des damals noch jungen Werberings - und wurde prompt in den Vorstand gewählt. „Wir haben zu dritt angefangen“, erinnert sich der 69-Jährige. Seitdem hat Bongen gemeinsam mit den Mitgliedern unermüdlich an der Erweiterung der Werbegemeinschaft und der Stärkung des Ortszentrums gearbeitet. Mittlerweile hat der Werbering 129 Mitglieder, „das ist schon eine tolle Sache“, so Bongen, der im Juni 1989 den Vorsitz übernahm und auf „24 bewegte Jahre“ zurückblickt. „Beim ersten verkaufsoffenen Sonntag kam zum Beispiel nur eine Handvoll Leute,jetzt sind es rund 30 000 Menschen.“ Und seien am Anfang zwei Lose gezogen worden, seien es jetzt mehr als 200.

Wie viel Zeit er für die Arbeit aufgewendet hat, kann Hans Bongen nicht sagen - möchte er auch nicht. Vielmehr bleiben ihm gute Zusammenarbeit mit den anderen Kommunen und der noch jungen Alpener Wirtschaftsförderung mit Thomas Janßen und Petra Romba in Erinnerung. Darunter fiel auch der erste Spargelmarkt.

Seine Freizeit möchte Hans Bongen nun unter anderem nutzen, um sein Hobby fortzuführen: Autogramme. Rund 4000 Stück hat er bislang gesammelt. Das erste hat der gebürtige Düsseldorfer und leidenschaftlicher Fortuna-Fan von Toni Turek bekommen, 1956 war das. Außerdem möchte er die Unterlagen vom Werbering sortieren. Die hat er seit 1973 gesammelt. Und auch da steckt Einiges an Alpener Zeitgeschichte drin.

Doch das Wichtigste ist für den Geschäftsmann die Zeit, die er mit seiner Familie verbringt.



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