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Hände waschen nicht vergessen

11.08.2009 | 20:13 Uhr

Die Ferien werden nicht verlängert. Viele Rheinberger finden das verständlich.

Die Sommerferien enden wie geplant. Trotz der grassierenden Schweinegrippe hat die NRW-Landesregierung entschieden, dass die Schule wie geplant am Montag beginnt. Was halten die Rheinberger davon? Wir haben nach der Entscheidung in der Stadt nachgefragt.

„Ich finde das gar nicht gut”, sagt die achtjährige Laura Busch und spricht damit wahrscheinlich den meisten Schülern aus dem Herzen. „Ich hätte lieber noch eine Woche frei gehabt.” Ihre Mutter Angelika Busch sieht das hingegen anders: „Ich bin berufstätig. In den Ferien hat die Oma auf Laura aufgepasst, jetzt hätte es ein Problem mit der Betreuung gegeben. Anstecken kann man sich mit der Grippe aber ohnehin überall.”

Dem pflichtet Anja Jakobs bei: „Ob man sich in der Schule oder in der Eisdiele ansteckt, macht ja auch keinen Unterschied. Deshalb finde ich es richtig, dass die Ferien nicht verlängert werden. Sonst hätte man ja beispielsweise auch das Freibad schließen müssen.”

Hygiene sei der einzige Schutz vor der neuen Grippe, findet Willi Büchler: „Wenn die Kinder alles befolgen und sich regelmäßig die Hände waschen, dann kann ja nichts passieren. Wenn es doch noch schlimmer wird, dann kann man die Schule ja immer noch schließen.”

Silvia Röwer glaubt, dass eine Verlängerung der Ferien nichts gebracht hätte: „Man kann sich überall anstecken. Wir waren gerade auf der Cranger Kirmes, da war das Risiko sicher größer.”

Mirko Wietrzykow war für eine Verlängerung: „Zum Ferienende kommen viele Urlauber aus Mallorca wieder”, sagt der 29-Jährige, „die könnten dann ihre Mitschüler anstecken. Man hätte die Ferien lieber verlängern sollen.”

Ein Standpunkt, dem sich die Realschülerinnen Xenia Haller und Sabrina Schroer (beide 14) aus ganz egoistischen Gründen anschließen würden: „Eine weitere Woche Ferien wäre schön gewesen.”

Piet Keusen

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