Glasverbot hat sich bewährt

Rheinberg..  Am Ende des Tages waren sich alle einig. „Einen so schönen Zug wie heute habe ich hier in Rheinberg noch nicht erlebt“, strahlte Clemens Geßmann, Präsident der Rhinberkse Jonges. Da konnten die Vertreter der Polizei, der DRK und des Ordnungsamtes bei der Abschlussbesprechung nur zustimmen. „Es war ein freudestrahlender Zug - auch für die Polizei“, betonte Wilhelm Giesen, Leiter der Rheinberger Wache. Es gab zwei Ingewahrsamnahmen, sechs Platzverweise und vier Strafanzeigen – darunter eine wegen einer kleineren Körperverletzung. Noch nie habe Giesen einen „so entspannten Zug“ erlebt. Rund 30000 Narren, schätzt die Polizei, kamen gestern zum Rheinberger Rosenmontagszug. Und die verhielten sich zumeist vorbildlich – was auch mit dem Glasverbot zusammenhing. „Für uns Einsatzkräfte hat sich das Galsverbot bestens bewährt“, so Giesen. Da trage auch die Präventionsarbeit in den Schulen Früchte.

Mathias Hangert, Einsatzleiter beim DRK, erlebte ebenfalls einen ungewöhnlich entspannten Tag. „Wir hatten viel weniger Einsätze als in den vergangenen Jahren, es war ausgesprochen ruhig.“ Nur insgesamt 16 Hilfeleistungen wurden gezählt, sieben Personen mussten als Folge von zu hohem Alkoholkonsum ins Krankenhaus. Auch Jonny Strey, Leiter des Rheinberger Ordnungsamtes, lächelte zufrieden: „Es war ein wunderbar ruhiger Zug – Ordnungsamt, Polizei und Jugendamt haben wieder hervorragend zusammengearbeitet.“

Zugleiter Markus Geßmann berichtete von einem kaputten Trecker – ansonsten gab es auch hier keinerlei negative Vorkommnisse. „Das Sicherheitskonzept ist aufgegangen“, erklärte Clemens Geßmann, „das Glasverbot war der wichtigste Schritt dahin. Ein Dank an alle Beteiligten, das war ein wunderschöner Zug.“ Nicht zu vergessen die Mitarbeiter des Diensleistungsbetriebes, die am Abend die Straßen wieder blitzblank gesäubert hatten.