Frank Tatzel soll für die CDU Bürgermeister von Rheinberg werden

Frank Tatzel
Frank Tatzel
Foto: Peter Meulmann
Der Parteivorstand der CDU hat einstimmig Frank Tatzel als Kandidat für die Bürgermeisterwahl vorgeschlagen.

Rheinberg..  Das war nicht anders zu erwarten: Der einzige Kandidat der CDU für die Bürgermeisterwahl hat sich am Mittwochabend dem Parteivorstand vorgestellt. Und er wurde einstimmig gebilligt. Jetzt muss Frank Tatzel noch die Hürde der Nominierung durch die Mitgliederversammlung in drei Wochen nehmen. Aber auch die wird er nicht reißen.

Tatzel zeigte im Gespräch mit der NRZ sehr zufrieden. „Ich freue mich über den Vertrauensvorschuss und ich freue mich auf den 20. März, wenn ich mich auch vor allen Mitgliedern präsentieren kann.“

Der 49 Jahre alte Mitarbeiter der Sparkasse am Niederrhein ist zwar parteilos, aber „ich bin CDU-nah“. An einen Parteieintritt denkt er nicht. „Ich werde als Parteiloser für die CDU in die Wahl gehen.“

Mit der Familie hat er im Vorfeld über die Kandidatur gesprochen. Sowohl seine Frau, mit der er seit über 25 Jahren verheiratet ist, als auch seine Kinder Carolin und Tobias haben ihn in seiner Absicht, Bürgermeister von Rheinberg werden zu wollen, bestärkt.

Auch mit seinem Arbeitgeber hat er sich abgestimmt. „Ich habe den Vorstand vorab informiert und ich finde es positiv, dass so etwas unterstützt wird.“ Tatzel wäre im Fall seiner Wahl nicht der erste Bürgermeister aus dem Geldinstitut – auch Harald Lenßen, Bürgermeister in Neukirchen-Vluyn, kommt von der Sparkasse am Niederrhein.

Bei der CDU ist die Freude ebenfalls groß. Man habe sich entschlossen, Tatzel „ins Rennen zu schicken, um das Rathaus für die CDU zurückzuerobern“, steht in einer Pressemitteilung der Partei. „Der Stadtverbandsvorstand ist sich sicher, dass Tatzel die Herausforderungen meistern wird.“

Als Präsident des „TuS 08 Rheinberg und Mitglied in vielen anderen Vereinen – so war er im Jahre 2008 Schützenkönig des Bürgerschützenvereines Wilhelm Tell – ist Tatzel ein Mannschaftsspieler. Als Vorsitzender der Rheinberger Werbegemeinschaft weiß Frank Tatzel, wie man ein Produkt – in diesem Falle sich selbst und die CDU – präsentiert“: Solche Formulierungen zeugen von Optimismus bereits lange im Vorfeld der Wahl am 13. September.

„Eine Chance“

Die Tatsache, dass Tatzel als parteiloser Kandidat antritt, sehen „er und die Partei als Chance. Der Stadtverbandsvorstand weist darauf hin, dass eine Bürgermeisterwahl eine Persönlichkeitswahl sei. Und da habe man, da ist man sich sicher, mit Frank Tatzel einen hervorragenden Kandidaten gefunden“, so die Pressemitteilung.