Förderverein finanziert neuen Boden für Orgel in Rheinberg

Udo Otten
Udo Otten
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Was wir bereits wissen
2300 Euro gibt es für die evangelische Kirchengemeinde in Rheinberg. Damit wird der Einbau eines neuen hochbelastbaren Bodens finanziert.

Rheinberg..  Kirchenmusiker Michael Wulf-Schnieders war hellauf begeistert, als er jetzt den neuen Boden an „seiner“ Orgel zum ersten Mal betreten konnte. „Endlich wird der Schall nicht mehr durch einen Teppichboden gedämpft, sondern kann frei schwingen. Das verbessert die Akustik in unserer Kirche erheblich.“

2300 Euro hat der Förderverein der Kirchengemeinde für den Einbau des neuen hochbelastbaren Bodens ausgegeben. „Schließlich soll auf der Empore ja nicht nur musiziert werden, sondern auch Gemeindeglieder bei großen Gottesdiensten sitzen. Da reicht ein normaler Bodenbelag nicht. Ein hochbelastbarer Industrieboden ist da die einzige Wahl, zumal er auch noch so ansprechend aussieht,“ erklärt Wilfried Steinhaus, Schatzmeister des Fördervereins. „Ich denke, wir werden an diesem neuen Boden lange unsere Freude haben.“

„Die Kirchengemeinde freut sich über diese große Hilfe unseres Fördervereins“, betont Udo Otten, Pfarrer und Presbyteriumsvorsitzender der evangelischen Kirchengemeinde Rheinberg. „In Zeiten, in denen die Kirchensteuereinnahmen längst nicht mehr die steigenden Ausgaben decken, ist ein Förderverein für solche Sonderausgaben ein echter Segen.“ Der Förderverein existiert seit 2008. Er dient der Unterstützung aller Bereiche der Gemeindearbeit. In den letzten Jahren hat der Förderverein vor allem das evangelische Familienzentrum Kinderhaus durch die Anstellung eines Hausmeisters unterstützt. Die Haupteinnahmequelle des Vereins sind Spenden, um die bei verschiedenen Veranstaltungen geworben wird.