Ein neues Rekordjahr für die Sparkasse am Niederrhein

Der Vorstand der Sparkasse am Niederrhein: (von links) Frank-Rainer Laake, Giovanni Malaponti (Vorsitzender) und Bernd Zibell
Der Vorstand der Sparkasse am Niederrhein: (von links) Frank-Rainer Laake, Giovanni Malaponti (Vorsitzender) und Bernd Zibell
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Die Bilanzsumme kletterte mit 3,13 Milliarden Euro auf einen neuen Höchstwert.

Am Niederrhein..  Mehr Kredite vergeben, mehr Einlagen erhalten: Die Sparkasse am Niederrhein blickt zufrieden auf das Geschäftsjahr 2014 zurück. Der Vorstandsvorsitzende Giovanni Malaponti nennt das eine schöne „Bestätigung unserer Arbeit durch unsere Kunden“. Und auch in die Chronik des Geldinstituts darf hineingeschrieben werden: 2014 mit der Bilanzsumme von 3,13 Milliarden Euro eine neue Höchstmarke erreicht.

Dass die Kunden zufrieden sind, drückt sich auch durch die Ergebnisse einer Befragung aus: „98 Prozent unserer Kunden sind ausgezeichnet, sehr gut oder gut zufrieden mit unserer Arbeit, ergab eine Umfrage im Online-Banking“, freut sich Malaponti. Zum dritten Mal in Folge habe die Sparkasse den Titel „Beste Bank in Moers“ geholt, bei einem bundesweiten Filialtest mit der Note 1,8 abgeschnitten.

Dass das Kreditgeschäft gewachsen ist, hat möglicherweise mit der günstigen Zinssituation zu tun. Doch darunter hat das Einlagengeschäft nicht gelitten – „ein bisschen überraschend“, wie Malaponti einräumt. „Die Menschen sparen in der Summe ganz erheblich!“

Das brachte ein Plus von 84,5 Millionen Euro im Vergleich zu 2015 und eine neue Bestmarke mit 2,37 Milliarden Euro. Noch mehr zugelegt hat die Ausleihe von Geld: Hier gab es einen Zuwachs von 305 Millionen Euro und dadurch auch ein neues historisches Hoch von 2,28 Milliarden Euro.

„Die neuen Kredite entfallen je zur Hälfte auf gewerbliche und private Kunden“, so der zuständige Vorstand Bernd Zibell. Es hätten auch noch mehr Kredite sein können, aber man wollte nicht „zu eklatant wachsen“. Auch gewerblich seien die Kreditvergaben mit unter 500 000 Euro relativ kleinteilig gewesen. Regionale oder branchenspezifische Schwerpunkte habe es nicht gegeben.

Der Gewinn in Höhe von 3,3 Millionen Euro fließt in die Erhöhung des Eigenkapitals. Die Sparkasse liegt zwar schon jetzt deutlich über dem geforderten Betrag, will ihn aber noch weiter aufstocken, um auch für künftige Anforderungen gerüstet zu sein.

Ein Teil des Gewinns kommt der Förderung von Vereinen, Verbänden und Institutionen im Geschäftsgebiet zugute. Sie dürfen auch 2015 wieder mit rund 1,2 Millionen Euro rechnen.