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Städtepartnerschaft

Ein bisschen Frieden

18.09.2009 | 18:44 Uhr

Xanten. Ein bisschen Frieden - wenn das erreicht würde, wäre viel gewonnen. Versuchen wollen sie es in jedem Fall, die Stadt Xanten und die palästinensische Gemeinde Beit Sahour. Ein israelischer Partner wird noch gesucht.

Die israelische Botschaft signalisierte Interesse. Xantens Bürgermeister Christian Strunk wird deshalb im Oktober nach Berlin reisen.

Am Montagabend wird es ab 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Xantener Rathauses einen Info-Abend zu den geplanten Partnerschaften geben. Dazu haben sich aus Beit Sahour Bürgermeister Hani Al-Hayek und der evangelische Pfarrer Dr. Mitri Raheb angesagt. „Wir hoffen, dass sich viele Bürger für unser Projekt interessieren und sich auch in unserem Arbeitskreis einbringen”, so Strunk, der alle Schulen, Vereine und Institutionen zum Mitmachen einlud.

Den konkreten Anstoß zu der Partnerschaft gab die gebürtige Palästinenserin Ibtisam Atallah, die vor 28 Jahren als Frau eines Allgemeinmediziners nach Alpen kam und deren Herz längst für Xanten schlägt. Am 11. April des letztes Jahres machte die sechsfache Mutter Strunk den Vorschlag, eine Brücke nach Beit Sahour zu schlagen. Es gab ein erstes, inoffizielles Treffen mit dem Amtskollegen Al-Hayek, das sehr positiv verlief. „Der Bürgermeister Beit Sahours hätte am liebsten sofort eine Urkunde unterschrieben”, erinnert sich Superintendent Wefers, der die Pläne ebenfalls unterstützt, schmunzelnd.

Doch weil es sich um eine ganz „besondere” Partnerschaft handeln soll, überlegte man sich, auch gleich eine israelische Kommune mit ins Boot zu holen. „Das macht die Aufgabe noch lohnender”, so Hans-Joachim Wefers.

Beit Sahour will mitziehen. Die Stadt liegt genau zwischen Bethlehem und Jerusalem, umgeben von sechs Meter hohen Mauern. Dort träumen die Menschen von ein bisschen Frieden. saha

Sabine Hannen

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