Der neue Alpener Ortskern nimmt Gestalt an

Gestern wurde das Richtfest der Amaliengalerie gefeiert.
Gestern wurde das Richtfest der Amaliengalerie gefeiert.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Knapp ein Jahr vor der Fertigstellung der Amaliengalerie in Alpen feierte die Gemeinde im kleinen Rahmen das Richtfest

Alpen..  Richtfest im Alpener Ortskern – da kann man schon mal zu einem kleinen Sektempfang laden. Immerhin geht es um das Prestigeprojekt der Gemeinde, denn die Amaliengalerie soll in Zukunft den Mittelpunkt des Ortsbildes prägen. Acht Monate nach dem ersten Spatenstich war es gestern soweit, Bürgermeister Thomas Ahls und der Geschäftsführende Gesellschafter Andreas Hüls luden Politiker und Persönlichkeiten der Gemeinde ein, um das Richtfest zu feiern.

Für die Alpener Bürger ist damit langsam das Ende der Arbeiten in Sicht, die viele Einschränkungen im Ortskern mit sich brachten. Gerade wegen der entstandenen Behinderungen des Straßenverkehrs bedankte sich der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Hüls bei den Bürgern für ihr Verständnis. Doch auch die Beteiligten, allen voran die Bauarbeiter und Planer, kamen bei seinem Dank nicht zu kurz: „Heute ist ein Tag, an dem wir Danke sagen.“ Bei seiner kurzen Ansprache rückte Hüls vor allem den finanziellen Erfolg der Amaliengalerie in den Vordergrund, denn lange vor der Fertigstellung im Sommer nächsten Jahres seien bereits 12 der 14 zur Verfügung stehenden Wohnung vergeben. Und auch die Gespräche mit einer Apotheke seien bereits weit fortgeschritten. In Anbetracht dieser Umstände erklärte Hüls: „Wir hoffen, dass es so weiter geht.“ Er erklärte aber auch, dass man bei den Baumaßnahmen nicht die Namensgeberin der Galerie, Amalie, vergessen sollte. Immerhin habe sie zur Lebzeit viel Gutes getan. Deswegen fügte Andreas Hüls an: „Wir stehen unter ihrem Segen.“

Nachhaltige Prägung des Ortsbildes

Auch Bürgermeister Thomas Ahls bedankte sich für das Verständnis der Bürger und Anwohner, diese müssten immerhin jeden Tag den Lärm und Behinderungen im Straßenverkehr erleben. In den Mittelpunkt seiner Rede rückte er das neue Ortsbild: „Wenn wir in 20 Jahren durch Alpen wandern, können wir sagen, dass wir mit dem Arztzentrum und der Amaliengalerie einiges erreicht haben.“ Gerade die ausgeprägten Baumaßnahmen der vergangenen Jahre stellte Ahls in den Vordergrund, immerhin würden diese das Ortsbild nachhaltig prägen.

Im Erdgeschoss des Gebäudes ist Platz für drei Geschäfte. Mit einem Betreiber sei man sich laut Hüls schon einig, bis zur Fertigstellung im nächsten Jahr soll auch hier Vollzug gemeldet werden. Und auch für die vorgesehenen Ärztepraxen seien die Gespräche schon fortgeschritten. Zur Feierstunde verlas Zimmerermeister Manfred Kaiser den Richtfestspruch „Mit Gunst und Verlaub“, in dem es heißt: „Drum wünsche ich, so gut ich’s kann, dem neuen Hause recht viel Glück.“