Der Jugend eine Stimme geben

Xanten-Sonsbeck..  Die Liberale Jugend des Ortsverbandes Xanten-Sonsbeck hat insgesamt drei Anträge an die Stadt Xanten gestellt, in denen die Julis die Bedürfnisse der Jugend deutlich machen. Zuerst geht es dem Handy- Verbot an den Kragen. Kritisiert wird das noch bestehende Handyverbot an den weiterführenden Schulen in Xanten. Die Jungen Liberalen erachten das Handyverbot an Schulen als veraltet und finden, dass es in sämtlichen Punkten sein Ziele verfehlt. „Moderne Technik kann den Informationsfluss unter den Schülern verbessern, nur so kann ein ständiger Zugang zu Informationen und Nachrichten garantiert werden. Auch können Schüler so, wenn das Handy nach dem Unterricht nicht verfügbar ist, im Notfall niemanden kontaktieren“, sagt der Vorsitzende Jens Heckmann. Der zweite Antrag beschäftigt sich mit der Prüfung einer Einbahnstraßenlösung am Stiftsgymnasium. Während der Stoßzeiten herrscht in der Johannes-Janssen-Straße ein enormes Verkehrsaufkommen, die Sicherheit vieler Schüler ist gefährdet. Um ein gewisses Maß an Ordnung zu schaffen, soll eine Einbahnstraßenlösung von der Stadt Xanten geprüft werden. Auch das Thema des dritten Antrags beschäftigt viele Jugendliche, die in Xanten aufwachsen. In der Stadt gibt es wenige Möglichkeiten für Jugendliche, abends auszugehen. Auch der ÖPNV bietet keine geeigneten Alternativen. Die Antwort auf die Frage, wie man nachts zurück nach Xanten kommt, liegt für die liberale Jugend auf der Hand: Einführung eines NightMover Tickets, wie es schon Kleve vorgemacht hat. Mit diesen Anträgen wollen die Jungen Liberalen die Meinungen, Wünsche und Bedürfnisse der Jugend unterstützen und an die Stadt Xanten übermitteln.