Das Ziel ist klar: Abriss verhindern!
21.08.2007 | 06:48 Uhr 2007-08-21T06:48:53+0200STADTMARKETING. Die ersten Unterschriften, um den Einwohnerantrag fürs Krankenhaus zu unterstützen, sind gesammelt.
RHEINBERG. Frauen sind eben schnell. Kaum hatte Dette Ecker, Vorsitzender der Steuerungsgruppe des Stadtmarketings, den Entwurf der Unterschriftenliste für den Erhalt des alten Krankenhauses per Mail verschickt, konnte seine Stadtmarketing-Mitstreiterin Ulrike Brechwald schon die erste volle Liste präsentieren. Und zwar, verkündete sie gestern Abend bei der Sitzung des Arbeitskreises, mit Unterschriften von Ärzten und Schwestern, die gleich nebenan arbeiten würden, aber auch gegen den Abriss seien. Die Unterschriftensammlung soll jetzt richtig losgehen, unter anderem gibt's die Listen auf der Homepage des Stadtmarketings.
Der Antrag, den die Truppe von Ecker gemeinsam mit Sprook- und Heimatverein auf den Weg bringen will, wurde gestern Abend in großer Runde noch nicht ausformuliert, aber die Richtung sei klar, so Ecker: "Den Abriss verhindern."
Die Chance, dies wirklich zu erreichen, ist minimal, waren sich alle Beteiligten einig. Eine Möglichkeit könnte der Bebauungsplan sein, den die Stadt aufstellt. Stadtplaner Peter Bender musste hier allerdings Erwartungen dämpfen. Rein theoretisch könnte man sicher festlegen, dass die Fläche nach einem Abriss frei zu bleiben habe. Das ist ein Argument der Abrissgegner, sie gehen davon aus, dass die Krankenhausgesellschaft das Interesse am Abriss verlieren würde, wenn sie danach nichts mit dem Grundstück machen könnte. Aber, so Bender, man müsse sich natürlich auch fragen, was denn das städtebauliche Ziel eines solchen Bebauungsplanes sei. Man reiße ein das Städtebild prägende Gebäude ab und plane dann eine Wiese? Da würde doch jede Philosophie einer städtebaulichen Ordnung auf den Kopf gestellt. (cf) Unterschriftenlisten im Internet: www.stm-rheinberg.de
0mitdiskutieren