Da ist er wieder
11.11.2007 | 21:11 Uhr 2007-11-11T21:11:11+0100KARNEVAL II. In einem Zirkuszelt weckt das 1. Orsoyer Karnevalskomitee mit vielen Närrinen und Narren den Hoppeditz.
RHEINBERG-ORSOY. Etwas ganz Besonderes hatte sich das 1. Orsoyer Karnevals-Komitee (OKK) für den überpünktlichen Start der Karnevalssession einen Tag vor dem Elften im Elften ausgedacht. Eigens für den Einstieg in die närrische Session hatten die Karnevalisten um ihren Präsidenten Paul van Holt ein rot-blaues Zirkuszelt aufstellen lassen. Drinnen herrschte eine tolle Atmosphäre. Vorne eine Bühne, im Rund Bänke und Biertische und in der Mitte jede Menge Stehtische. Der Platz wurde auch gebraucht, denn nicht nur Orsoyer kamen, um den Hoppeditz aus seinem tiefen Schlaf zu wecken. Gastvereine kamen beispielsweise aus Borth und Ossenberg.
Erst winkte eine Hand
Auf Kommando des OKK-Präsidenten erschallte der Weckruf. "Hoppeditz erwache!", musste es viele Male und immer lauter ertönen, bis sich etwas tat. Aus einem Tresor winkte erst eine Hand, dann öffnete sich der Tresor, aus dem Nebel aufstieg. Heraus kam Hoppeditz in seinem verbeulten schwarzen Lackhut, dem sackleinenen Gewand und seinem Narrenzepter mit Puppenkopf und Schellenbändern. "Jetzt bin ich wach auf dieser Welt, hier in diesem Zirkuszelt", eröffnete Christian Piepenstock, in Orsoy gemeinhin als "Piepe" bekannt, die kurze närrische Zeit. Mit einigen gereimten Versen und dem dreimaligen "Oschau Helau" ging's mit Volldampf los, es wurden erste Orden verteilt, die Tanzgarden hatten ihren Auftritt. Von den "Lollipops", den Kleinsten, über die "Große Garde" und die "Under 18" zeigten die Mädchen, dass das OKK inzwischen eine große Jugendabteilung hat.
Natürlich war auch der närrische Adel erschienen, so zum Beispiel aus Borth Prinz Friedhelm I. samt Kinderprinzenpaar Jonas I. mit Sarah Timp und aus Ossenberg Carsten I., der Pflegende. Die Stimmung im Zirkuszelt, wurde schnell ausgelassen.
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