Bei „Plaza Del Mar In White“ in Xanten war eine Menge los

Mareike Ziebart (in der Mitte mit Dirndl) feierte mit Freundinnen ihren Junggesellinnenabschied.
Mareike Ziebart (in der Mitte mit Dirndl) feierte mit Freundinnen ihren Junggesellinnenabschied.
Foto: Lukas Hübinger
Was wir bereits wissen
Es gabe auch einen Junggesellinnenabschied: Mareike Ziebart feierte mit Freundinnen.

Xanten..  Es war ein fantastisches Bild: gut gelaunte Menschen, die im rötlichen Licht der untergehenden Sonne gemeinsam einen schönen Abend genießen. Am Samstag gab es im Hafen Xanten scheinbar keine Sorgen. Stattdessen wurde gelacht und getanzt, getrunken und gespielt. „Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken, man wäre am Meer“, sagte Trauzeugin Sanja Devetak, die mit einer Gruppe von rund 15 Frauen einen Junggesellinnenabschied für Mareike Ziebart feierte. Die Party „Plaza Del Mar In White“, bei die Gäste möglichst in weiß gekleidet erscheinen sollten, war da genau der richtige Abschluss eines erlebnisreichen Tages. Das Ambiente ließ nichts zu wünschen übrig. Der glitzernde See wirkte bei Nacht magisch, die Beleuchtung war feierlich und gemütlich und die Menschen genossen alle Vorteile einer lauen Sommernacht. Es herrschte einfach ausgelassene Atmosphäre, die zum Ferienbeginn passte.

Was es zu feiern gab? Das fünfjährige Jubiläum des Hafens Xanten und der dazugehörigen Gastronomie, dem „Plaza Del Mar“. Zu diesem Anlass reiste die Coverband „ComboCombo“ an, um dieser Sommerparty den musikalischen Feinschliff zu verpassen. Mit lässigen Saxophon-Klängen und coolen Gitarrenriffs wusste die fünfköpfige Gruppe zu überzeugen. „Wir haben batteriebetriebene Verstärker, so dass wir beim Spielen mobil bleiben“, erklärte der Gitarrist Robert Schulenburg. Songs wie „Highway To Hell“ von AC/DC, „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana und „Happy“ von Pharrell Williams zählen zu ihrem Repertoire. „Es geht ums Mitsingen. Was wir spielen, machen wir von den Blicken der Menschen abhängig.“ Die Band hat einiges an Erfahrung bei spektakulären Auftritten gesammelt. So spielten sie bereits in einem Iglu in Norwegen, in der deutschen Botschaft in London und sogar in einem Airbus in 10 000 Meter Höhe. Auch für die Party „Plaza Del Mar In White“ waren sie scheinbar die richtige Wahl. Immer mal wieder schulterten die Bandmitglieder ihre Instrumente wie Straßenmusiker und feuerten die Stimmung mit ein paar coolen Songs an. Dabei animierten sie einige Gäste auch zum Tanzen. Abgerundet wurde die musikalische Unterhaltung an diesem Abend vom DJ-Team „Magic Sound“, das dafür sorgte, dass die Musik auch in den Live-Pausen niemals stoppte.

Und was darf bei einer echten Sommerparty natürlich auch nicht fehlen? Na klar, Cocktails. Der dazugehörige Stand war in der Nähe eines weiteren Highlights aufgebaut: dem Casinozelt. Ja, richtig, in quasi himmlischer Atmosphäre fanden teuflische Spiele statt. Blackjack und Roulette verführten die Gäste zum Zocken.

Für eine kleine Abwechslung zur eigentlichen Feier sorgte der „Close Up“-Zauberer Thomas Berner, der den Gästen klassische Hütchenspielertricks vorführte. Rund zwanzig Augenpaare waren auf ihn gerichtet, wenn er in regelmäßigen Abständen seine Tricks vollführte. Niemand konnte sein falsches Spiel durchschauen. „Das machen eigentlich Gangster auf der Straße“, sagte Thomas Berner. An diesem Abend wurde natürlich niemand um sein Geld betrogen, auch wenn es für den Zauberer eine Leichtigkeit gewesen wäre.

Alles in allem war es eine entspannte Party, die vor allem von Sommergefühlen bestimmt war. Das Motto „In White“ wurde zwar nicht von allen beachtet, aber das tat weiter nichts zur Sache.