Aus der Traum von der Deutschen Meisterschaft

Julia Strohner verpasste das Finale.
Julia Strohner verpasste das Finale.
Foto: Funke Mediengruppe
Julia Strohner verpasste Finale und Titel

Alpen. Die Bodybuilderin Julia Strohner wollte als Deutsche Meisterin der Bikini-Klasse ihre bisherige Kraftsportkarriere krönen, nachdem sie vor anderthalb Wochen in Duisburg bereits Landesmeisterin wurde. Nun kehrte sie aber enttäuscht aus dem baden-württembergischen Wiesloch nach Alpen zurück. Die amtierende NRW-Meisterin aus Menzelen konnte sich gegen die besten Bikini-Athletinnen Deutschlands nicht für das Finale zu qualifizieren.

„Die Entscheidung ist vertretbar, die ersten drei Athletinnen haben verdient gewonnen“, sagt sie im Gespräch mit der NRZ. Entmutigen lässt sich die 30-Jährige von diesem Rückschlag allerdings nicht. Dass die Kampfrichter sie bereits vor dem Finale aussortierten, habe nicht an ihrer Form gelegen. „Ich muss auf der Wettkampfbühne aber mehr Sicherheit bekommen.“ Sie sei noch sehr angespannt und nervös gewesen und ihr habe bei den Pflichtposen, mit denen sie ihren gestählten Körper der Jury präsentierte, die Routine gefehlt. Anders als der Siegerin Nadja Rexwinkel.

„Daher werde ich jetzt so viele Wettkämpfe wie möglich mitmachen und mein Training weiter durchziehen.“ Inzwischen ist Julia Strohner bereits in der Vorbereitung für das Turnier „Cologne Beach Style“, bei dem sie voraussichtlich im Juli in Köln antritt.

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