Auf Winnetous Spuren
02.07.2008 | 21:16 Uhr 2008-07-02T21:16:34+0200FERIENSPIELE. In Sonsbeck-Labbeck durften 28 Kinder die Welt der amerikanischen Ureinwohner erforschen. Neben Geschichten gab es Basteln, Tanz und Trommeln nach indianischem Brauch.
SONSBECK-LABBECK. Der Parkplatz der Metzgerei Stratmann sah aus wie ein kleines Indianerlager. Der Kinderschutzbund "Peter Pan" hatte dort ein großes Tipi aufgestellt. Einen Nachmittag lang in die Welt der Indianer hineinzuschnuppern, das war das Ziel eines "Workshops für kleine Rothäute" im Rahmen der Sonsbecker Ferienspiele.
Der "Indianer" Wilfried Kemper und fünf Betreuerinnen versetzten die 28 Kinder mit einfachen Mitteln in die damalige Zeit zurück. In dem großen Tipi konnten die Kids den spannenden Indianergeschichten von Kemper lauschen. Und dann wurden die Kinder selbst aktiv. Sie durften bei der Fertigstellung von Trommeln und Töpfen mithelfen, indianische Ketten basteln oder sich beim Tanzen, Bogenschießen, Tomahawk- und Hufeisenwerfen ausprobieren.
Viel Zeit verwendete Kemper auch darauf, den Kindern den Alltag der Indianer nahezubringen. Deshalb wurde ihnen auch gezeigt, wie man Holz hackt und ein echtes Feuer legt. Besonderen Spaß hatten die Kids zum Schluss beim Trommeln und Musizieren auf einer Wiese hinter dem Zelt mit ihrem "indianischen" Lehrmeister und beim anschließenden Stockbrot-Grillen.
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