Ahls ist zufrieden mit 2014er Bilanz

Alpen..  „Schwarze oder rote Null, die Farbe ist mir egal.“ Bürgermeister Thomas Ahls ist zweifellos zufrieden mit der Bilanz des abgelaufenen Jahres. Trotz einer Million Euro für den Kommunalsoli habe es finanziell gepasst, sagt Ahls beim Treffen mit der Senioren-Union. Vor allem die örtlichen Unternehmen würden weiter dafür sorgen, dass sich die Gemeinde „etwas Speck ansetzen konnte“ und sich ein finanzielles Polster für Zeiten zulegen konnte, in denen es nicht so läuft. „Die großen Drei“ Lemken, Volksbank und Norgren seien Garanten für verlässliche gute Einnahmen. Ahls erinnerte daran, dass der Kämmerer vor zehn Jahren gerade 900 000 Euro als Gewerbesteuereinnahme verbuchen konnte, inzwischen seien es zehn bis zwölf Millionen. Leider fließe ein Großteil einfach ab als Umlage an den Kreis. Mit Spannung rufe er zu Beginn des Jahres bei den großen Firmen an, um die Aussichten zu hören. Krisenlagen in der Welt würde auch die Gemeinde spüren. „Wenn Lemken hustet, haben wir Grippe“, wählte er einen vielzitierten Vergleich. Der Landtechnik-Produzent zahle rund 40 Prozent des Gewerbesteueraufkommens, sei aber nicht die einzige Stütze des kommunalen Etats. Es sei weiter das Ziel die Steuersätze niedrig zu halten. Davon habe man im Fall des breit aufgestellten, international aufgestellten Konzerns Norgren – pneumatische Bauteile – zuletzt stets profitiert. Viele Unternehmensteile seien abrechnungstechnisch wieder in Alpen gelandet.