40-Tonner rast in Wohnhaus an B 58 in Alpen - Fahrer stirbt

Der Lkw fuhr ungebremst auf dei Hauswand zu. Das 1911 erbaute Haus ist einsturzgefährdet.
Der Lkw fuhr ungebremst auf dei Hauswand zu. Das 1911 erbaute Haus ist einsturzgefährdet.
Foto: Armin Fischer/dpa
Was wir bereits wissen
Bei einem Unfall auf der B58 in Alpen ist ein Lkw-Fahrer tödlich verunglückt. Der 40-Tonner raste in ein Wohnhaus. Die Ursache ist noch unklar

Alpen.. Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 58 in Alpen ist am Mittwochmittag ein Lkw-Fahrer aus den Niederlanden getötet worden. Kurz vor 13 Uhr war der 46 Jahre alte Fahrer aus Helmond, der aus Wesel kommend in Richtung A 57 fuhr, mit seinem Lkw aus noch ungeklärten Gründen von der Straße abgekommen.

Etwa 300 Meter vor der Kreuzung am Haus Grünthal prallte der 40-Tonner ungebremst gegen das Haus Weseler Straße 11. Die Wand des Wohnzimmers stürzte durch den Aufprall ein. Die Rettungskräfte, auch der Rettungshubschrauber war im Einsatz, konnten den Mann nur noch tot bergen. Ob der Niederländer an den schweren Verletzungen durch den Aufprall starb oder vorher schon tot war, muss durch die Obduktion geklärt werden.

Wohnhaus ist nach dem Unfall wohl einsturzgefährdet

Wie die Polizei weiter mitteilt, ist das 1911 errichtete Haus durch die Kollision einsturzgefährdet und zurzeit unbewohnbar. Tiefe Risse ziehen sich durch das Gemäuer. Glücklicherweise wurden die Bewohner nicht verletzt. Kurz vor dem Unfall war er noch im Wohnzimmer, um die Jalousien herunter zu lassen, der übrige Teil der Familie war gerade auf einer Beerdigung.

Für die aufwändigen Bergungsarbeiten sperrte die Polizei die Bundesstraße 58 ab der Borther Straße und leitete den Verkehr um. Es dauerte bis zum späten Abend, bis der Lkw geborgen werden und das Haus so weit gesichert werden konnte. Die Familie kommt derweil in einem nicht beschädigten Anbau unter. (mawo/we)