36 000 Euro für ein Handlungskonzept

Rheinberg..  Das von der SPD beantragte integrierte Handlungskonzept Innenstadt ist jetzt im Bau- und Planungsausschuss mit den Stimmen von SPD und CDU auf den Weg gebracht worden. Linke und FDP enthielten sich, die Grünen waren dagegen. Im Entwurf des Haushalts 2015 werden jetzt insgesamt 36 000 Euro dafür bereitgestellt, dieses Konzept extern erstellen zu lassen.

Das Handlungskonzept soll die in den vergangenen Jahren geäußerten Ideen, Konzepte und Maßnahmen bündeln, die die Rheinberger Innenstadt stützen und ihre Funktion als attraktiven Standort für Handels, Dienstleistung, Gastronomie und Wohnen stabilisieren sollen. Gleichzeitig könnte es die Grundlage bilden für die Beantragung von Mitteln im Rahmen der Städtebauförderung.

Für eine solche Beantragung muss jedoch eine Frist eingehalten werden – im Herbst läuft sie aus. Und deswegen warb der 1. Beigeordnete Dieter Paus vehement darum, dem Antrag zuzustimmen.

Jürgen Bartsch (Grüne) verwies darauf, dass zur Förderung zwingend ein Eigenanteil der Stadt in Höhe von mindestens 30 Prozent hinzu kommen müsse. Er plädierte dafür, erst dann Maßnahmen anzupacken, wenn man sie auch finanziell umsetzen könne. Für die Schublade müssten keine Konzepte produziert werden.