PleWo-Originale sagen Servus
26.08.2011 | 12:00 Uhr 2011-08-26T12:00:00+0200
Plettenberg. In die Fröhlichkeit eines Stadtfesttrubels mischt sich bei der 33. PleWo-Ausgabe Abschiedsstimmung. Denn für vier Personen, die über Jahrzehnte auch zu Gesichtern der PleWo geworden sind – ob auf der Bühne oder eher hinter den Kulissen –, wird es das letzte Stadtfest sein, auf dem sie in offizieller Funktion auftreten: Pfarrer Hans Erlemeier, vom Baubetriebshof Elektriker Peter Hamann und Schreiner Georg Börger sowie „Schnapshüsle“-Chef Karl-Heinz Martin aus der Partnerstadt Bludenz.
Hans Erlemeier von der Pfarrei St. Laurentius wird heute ab 16 Uhr auf dem Alten Markt zusammen mit seinem evangelischen Amtsbruder Dietmar Auner letztmals den ökumenischen Gottesdienst zur PleWo-Eröffnung halten. Eine Woche später geht der 70-Jährige nach 26 Jahren seelsorgerischer Tätigkeit in St. Laurentius in den Ruhestand.
Lebendes Inventar
des „Schnapshüsle“
Ihr letztes Stadtfest „in Amt und Würden“ bestreiten auch Peter Hamann und Georg Börger, ehe sie im März 2012 in Pension gehen. Die sympathischen „Stadtsoldaten“ haben über Jahre dafür gesorgt, dass hinter den PleWo-Kulissen alles reibungslos funktioniert und oft in Herrgottsfrühe Spuren der Feiern am Vorabend beseitigt werden.
Bei 32 Stadtfesten war Bludenz-Botschafter Karl-Heinz Martin mit von der Partie, beim 33. sagt er Servus. Zu Beginn, als die Städtepartnerschaft noch nicht offiziell besiegelt war, als Fahrer des Bludenzer Bürgermeisters Hermann Stecher, später in offizieller Rolle an dem von Tourismusdirektor Klaus Allgäuer initiierten Werbestand der Freunde aus Österreich und heute als lebendes Inventar an dem von ihm gemanagten „Schnapshüsle“.
Zum Jahreswechsel geht der Bludenzer Stadtbedienstete im Alter von 64 Jahren in Ruhestand. Fest steht für ihn, dass er sich von Bürgermeister Mandi Katzenmayer nicht zu weiteren offiziellen PleWo-Einsätzen überreden lassen wird.
Nachfolgern im „Schnapshüsle“ will er lediglich noch beratend zur Seite stehen, damit aber Plettenberg nicht für immer den Rücken kehren. „Dafür habe ich bei Euch einfach zu viele Freunde gewonnen. Und zu denen komme ich demnächst privat vielleicht öfter, als ihnen lieb ist“, schmunzelt Martin.
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