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Der Herscheider Spieker

Zur Zoomansicht 24.06.2012 | 21:12 Uhr
Der Spieker in Herscheid. Im Bild das Harmonium-Zimmer.Foto: Guido Raith
Der Spieker in Herscheid. Im Bild das Harmonium-Zimmer.Foto: Guido RaithFoto: WR

Im Spieker zeugen Häckeldeckchen, Herd und Handwerkszeug von der Mühsal früherer Tage.

Das Spitzendeckchen fein drapiert auf der Anrichte. Selbst der Fernseher steht auf einer handbestickten weißen Unterlage. Fast wie eine Puppenstube muten Küche, Schlafzimmer und die gute Stube im Herscheider Spieker an. Wäre da nicht gleichzeitig das Gefühl, dass das Leben unserer Vorfahren im rauen Ebbegebirge alles andere als idyllisch war.„Im Heimathaus werden die keineswegs komfortablen Wohnverhältnisse früherer Zeiten in mehreren Räumen exemplarisch dargestellt“, wirbt der Geschichts- und Heimatverein für einen Besuch des Ensembles im Herzen der Ebbegemeinde. Im ca. 1820 errichteten Fachwerkhaus und dem deutlich älteren Pfarrhaus wird der Besucher mit den Lebensumständen seiner Vorfahren konfrontiert. Ein besonderer Charme, der in der oft gehörten Feststellung gipfelt: „Sieh mal, das hatte Ur-Oma früher auch!“Übrigens: Spieker bedeutet nichts anderes als Speicher. Das Fachwerkgebäude wurde gleich neben das Pfarrhaus gebaut, weil dort die Naturalien gelagert wurden, die die Herscheider an die Kirche abführen mussten.Vom Eingang bis zum Dachboden vermittelt dieses von ehrenamtlichen Helfern liebevoll gepflegte Anwesen Heimatgeschichte auf sehr lebendige Weise. Man ist versucht, die hübsch drapierten Sofakissen mit der Handkante in Form zu bringen. Gebremst allein von der Ahnung, dass die Bewohner wohl froh waren, wenn sie nach getaner Arbeit endlich ein solches unterm Kopf hatten.

Volker Lübke

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